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Klappentext

Verena, eine selbstbewußte Frau wird bei einem Betrugsversuch entdeckt. Ihr Vorgesetzter stellt sie vor die Wahl- entweder Anzeige, oder einen Monat bei Ihm als Sklavin dienen. Sie entschließt sich für Zweiteres und ihre bis dahin heile Welt gerät aus den Fugen. Seinen Launen ausgeliefert, entdeckt Sie einen Mord. Sie verliebt sich, doch wem kann Sie trauen? Sie wird beobachtet und die Anzeichen für eine weitere Straftat verdichten sich. Wird sie das nächste Opfer sein? Ein Fest wird vorbereitet...

Leseprobe 1

(...) Nachdem es vorbei war hing Verena regungslos an den Handschellen. Das kalte Metall schnitt in ihre Handgelenke. Arved umfasste sie, hob sie hoch und löste die Fesseln. Er trug Verena zum Sofa und legte sie vorsichtig darauf. Das dunkle Leder kühlte ihre Striemen, die den Rücken und ihren Po zierten.
Arved kniete neben dem Sofa und schaute sie zärtlich an.
„Ich bewundere dich.“
„Wieso, Sie kennen mich doch gar nicht.“
„Ich bewundere dich für das, was du ausstrahlst, Würde, Anmut... ja, Stolz... Selbst in deinem Schmerz bist du stolz. Ich habe deine Erregung gespürt, wie sich deine Atemfrequenz erhöht hat, wie deine Haut sich veränderte. Du standest unter Spannung, die Brustwarzen erigiert, feucht... der Geruch an meinen Fingern... verstehst du, das sind gelebte Emotionen. Ich habe dich gesehen und etwas gefühlt,... etwas Tiefes und Reines.“
„Und wo ist Ihr Stolz? Sie zwingen mich hier zu Dingen die ich nicht will, ja,... Sie sind ein übler Erpresser... und Sie reden von Stolz, Reinheit und Würde!“
„So ganz unrecht kann ich dir nicht geben. Aber ich stehe zu meiner Doppelmoral. Macht ist dazu da genützt zu werden, und du selbst hast mir diese Macht in die Hände gespielt.“
„Aber man muss nicht jede Macht die man hat auch ausnützen, um anderen zu schaden. Macht verpflichtet.“
„Da hast du recht, aber zu was? Was ist denn Macht? Ist es nicht die Möglichkeit Leben zu bestimmen... zu verändern... oder gar zu beenden? Ich werde dein Veränderer sein.“
„Mein Veränderer?“
„Ja, man trifft im Leben immer wieder Menschen, die neue Wege aufzeigen, Situationen beschleunigen, Richtungsänderungen hervorrufen, neue Sichtweisen entwickeln. Diese Menschen stehen an den Scheidepunkten deines Lebens und stoßen dich in die eine oder andere Richtung... das sind die Veränderer. Sie beeinflussen dich in deiner Entwicklung, sie schubsen dich in eine Richtung und rufen dir ein „Lauf!“ hinterher . Die ersten Veränderer sind deine Eltern. Du wirst zeitlebens Gefangener deiner Erziehung bleiben. Danach kommen Freunde, Schule, Feinde, Zufälle. Problematisch wird es, wenn mehrere Veränderer gleichzeitig kommen und dich in verschiedene Richtungen stoßen wollen. Deswegen ist die Auswahl des Veränderers wichtig. Es muss der Richtige sein. Veränderer bewirken auch nicht nur Gutes, nein, gerade die bösen Veränderer prägen dich am stärksten und du läufst viel schneller danach. Natürlich ist man selber auch ein Veränderer. Jeder Veränderer hat natürlich auch eine Wertigkeit. Da gibt es den Verharrer mit der Wertigkeit Null. Das sind die Leute, die dir beibringen, dass es so wie es ist am besten ist. Dann geht es aufwärts in der Rangliste der Wertigkeiten bis hin zum Zerstörer mit der Wertigkeit zehn. Das sind die Veränderer die alles um des Veränderns willen machen. Zweckfragen stehen da nicht mehr im Vordergrund und die Veränderung ist sinnentleert... und ich habe nicht die Wertigkeit zehn.“
„Und sie wollen meiner sein?“
„Ja, du wirst nicht mehr die Gleiche sein- nicht nach diesen dreißig Tagen. Du stehst gerade an einem Scheidepunkt...“
Arved stand auf und holte eine Flasche Wein und zwei Gläser. Er schenkte ein, gab eines davon Verena und hob sein Glas zu einem Trinkspruch.
„Auf den Veränderer.“Verena antwortete nicht, hob aber ebenfalls ihr Glas hoch und nahm dann einen Schluck. Arved stellte sein Glas weg und beugte sich über sie. (...)

Leseprobe 2

Acht Uhr war bereits seit einer viertel Stunde vorbei. Verena stand nackt an der Eingangstüre und schaute durch den kleinen Spion neugierig nach draußen. Sie fror ein wenig, da der untere Türspalt sehr breit war und ein kühler Luftzug ihre frisch lackierten Zehen traf und eine leichte Gänsehaut überzog ihre Oberarme. Kurz überlegte sie, wie wohl Hannibal auf den Fremden reagieren würde. Franz und Janssen waren nicht da und sie selbst konnte den Hund nicht zurückhalten. Dann verwarf sie den Gedanken. Sie überlegte sich gerade, ob sie sich lieber wieder ruhig ins Wohnzimmer setzen sollte, als Hannibal anschlug. Ein großer, schlanker Mann tauchte auf dem Kiesweg auf und Hannibal lief schwanzwedelnd auf ihn zu. Der Mann trug einen dunklen Ledermantel und einen schwarzen Anzug mit einer Weste darunter. Sein federnder Gang strahlte Selbstbewusstsein aus. Er ging vor Hannibal in die Knie und streichelte den Hund. Dann blickte er zum Haus und schien Verena geradewegs in die Augen zu schauen. Verena trat rasch einen Schritt zurück. Sie hörte wie sich leichte Schritte der Türe näherten. Nachdem die Glocke geläutet wurde, wartete sie noch einige Sekunden und öffnete dann die Türe.
„Wenn du schon hinter der Türe stehst, kannst du ruhig gleich aufmachen. Du musst mich nicht warten lassen.“
Der Mann lächelte sie dabei offen und freundlich an.
„Ich heiße Traunstein, Arved von Traunstein... und du bist sicherlich Verena.“
Verena schaute in das ehrliche Gesicht eines Mittdreißigers. Er hatte kurzes, blondes Haar, volle Lippen und ein kantiges Kinn. Die Nase war etwas zu schmal, als dass man ihn als klassisch schön bezeichnen konnte. Er war fast einen Kopf größer als sie, dabei aber sehr schlank.
„Du brauchst jetzt keinen roten Kopf zu bekommen. Außerdem kannst du mich jetzt wirklich hereinlassen, sonst erkältest du dich noch an der kühlen Luft.“ sprach er, immer noch freundlich lächelnd, weiter und seine hellblauen Augen strahlten sie dabei an. Sein ganzes Gesicht schien zu lachen und sogar die ersten schmalen Falten an den Augenrändern lachten mit. Verena senkte den Blick und gab den Weg frei. Sie ärgerte sich darüber, dass dieser Kerl sie ertappt hatte; und noch mehr ärgerte sie, dass er so freundlich zu ihr war. Sie konnte ihm nicht böse sein... nein, er war ihr sogar sympathisch. Diese freundliche und souveräne Art nahm ihr den Wind aus den Segeln. Arved warf seinen Mantel über die Rückenlehne eines Sessels, setzte sich dann hinein und betrachtete Verena, die vor ihm stand. Sie versuchte erst gar nicht ihre Reize zu bedecken, sondern stand lässig vor ihm.
„Herr Janssen hat mir aufgetragen Ihnen alle Wünsche zu erfüllen.“
Verena versuchte diese Worte so gelangweilt wie möglich wirken zu lassen.
„Was meinst du damit?“
Verena schaute ihn verwundert an und stieß hervor.
„Ich verstehe nicht...“
„Was für Wünsche erfüllst du mir denn?“
„Ja, ... Ihre Wünsche halt. Ich denke, Sie wissen genau was Sie dürfen und was nicht.“
Verenas Unsicherheit steigert sich und sie spürte wie das Blut in ihren Kopf schoss. Arved lächelte noch immer.
„Nenn mir doch mal ein paar Beispiele.“
„Also, ... ich soll Sie bedienen ... und...“
Verena stockte kurz und Arved hob erwartungsvoll seine Augenbrauen. Dann stieß sie hervor, was ihr nicht über die Lippen wollte. „... Ihnen auch sexuell zu Diensten sein.“
Verena senkte den Kopf und starrte zu Boden.
„Peter hat mir schon von dir berichtet und er hat recht; du bist ein kleiner Widerborst. Wo ist er eigentlich?“
„Herr Janssen, wird sich verspäten und lässt sich entschuldigen.“
Verena war dankbar, dass Arved das Thema wechselte. Etwas gegen seinen Willen tun zu müssen war schlimm genug, darüber zu reden war... peinlich.
„Na gut, auch nicht schlimm. Bringe mir bitte ein Glas Rotwein und einen Aschenbecher und dann knie dich neben mich hin.“
Verena tat wie ihr befohlen. Sie bewegte sich jetzt völlig ungezwungen, obwohl sie merkte, dass Arved sie interessiert betrachtete. Sie stellte den Aschenbecher auf den Tisch und ging dann in die Küche um den Wein und ein Glas zu holen. Beides brachte sie ins Wohnzimmer. Sie goss etwas Wein in das Glas und hielt es Arved hin.
„Ich erwarte grundsätzlich, dass du mir ein Glas in einer ganz speziell für Sklavinnen festgelegter Haltung übergibst. Knie dich vor mich hin.“
Verena gehorchte. Sie wusste was Arved nun von ihr verlangen würde. Sie hatte diese Position bereits bei Jeanette gesehen. Sie sagte nichts um Zeit zu gewinnen und ließ Arved weiter erklären.
„Beim Knien hast du deine Beine zu spreizen, so dass ich jederzeit Zugriff auf deine Scham habe. Jetzt nimmst du das Glas in beide Hände und hältst es mir hin. Die Arme sind dabei ganz durchgestreckt. Du neigst den Kopf zu Boden und deine Hände mit dem Glas erhebst du über deinen Kopf. Jetzt verharrst du in dieser Stellung, bis ich dir das Glas aus der Hand nehme. Außerdem achtest du darauf, dass du immer ein Hohlkreuz machst. Das betont deine Brüste.“
Verena folgte den Anweisungen. Arved korrigierte mehrfach ihre Stellung. Schließlich ließ er sie so eine Weile knien, bis er endlich das immer schwerer werdende Glas aus ihrer Hand nahm.
„Du kannst deine Hände jetzt runter nehmen. Lege sie mit nach oben geöffneten Handflächen auf deine Oberschenkel. Ja, bleibe jetzt so.“
Genüsslich nahm Arved einen Schluck und stellte das Glas auf den Tisch. Er hatte die Beine übereinander geschlagen.
„Diese und weitere Haltungen werden ich dir noch beibringen. Du wirst sie auswendig lernen und jederzeit widerspruchslos ausführen.“
Langsam holte er ein kleines Etui aus der Innentasche seiner Jacke und entnahm ihm einen Zigarillo. Behutsam daran ziehend, zündete er ihn an und blies den Rauch nach oben. Das silberne Feuerzeug stellte er auf den Tisch. Verena fielen die gepflegten Hände auf, die von hervorstehenden Adern überzogen waren. Arved bückte sich nun nach vorne und befühlte ihre Brüste. Seine Hand war warm und vertrauenerweckend. Verena schloss die Augen. Nachdem er ihre Brüste eine Weile befühlt hatte, beugte er sich noch weiter nach vorne und griff in ihren Schritt. Dann überlegte er es sich allerdings anders.
„Setz dich auf meinen Schoß, den Rücken zu mir.“
Verena stand steif und ungelenk auf. Ihre Kniegelenke schmerzten vom langen Knien. Sie setzte sich auf Arveds Schoß. Arved umfasste sie von hinten und zog sie nahe an sich heran. Eine Hand legte sich auf ihre Brust, die andere drängte ihre Schenkel auseinander und begann sie zwischen ihren Beinen zu streicheln. Manchmal fuhren seine Finger an ihrer Spalte entlang, um dann aber sofort wieder zu ihrer empfindlichsten Stelle zurück zu kehren. Verena gab sich ihrer ansteigenden Lust hin. Ihre Atemfrequenz wurde schneller und sie spürte wie der Schweiß an ihrem Rücken austrat. Kurz bevor sie kam, nahm Arved auch seine zweite Hand zur Hilfe. Mehrere Finger drangen tief in sie ein und Verena kam mit einem tiefen, anhaltenden Seufzen. Schwer atmend blieb sie auf Arved sitzen. Arved presste sie fest an sich und küsste zärtlich ihren Nacken. Nach einer Weile drehte er Verena um und legte sie mit dem Rücken über den niedrigen Tisch und schob ihre Beine hoch zu ihrer Brust. Sie lag jetzt weit geöffnet wie eine Blume vor ihm. Arved betrachtete sie so eine Weile und rauchte seinen Zigarillo in aller Ruhe zu Ende. Schließlich legte er ihn in den großen Kristallaschenbecher ohne ihn auszudrücken. Er stand auf, zog langsam seine Anzugjacke aus und legte sie sorgfältig zu seinem Mantel. Seine Hand griff in die Vordertasche seiner Weste und kam mit einem Kondom wieder hervor. Verena schloss die Augen als Arved seine Hose öffnete. Sein Mund legte sich wenig später auf ihre Spalte und eine tastende Zunge begann sie zu lecken und zu reizen. Verena hatte sich von ihrem ersten Orgasmus erholt und begann die erneute Erregung zu genießen. Ihre Hände legten sich auf seinen Kopf und pressten ihn noch stärker an sie. Endlich, kurz bevor sie zum zweiten Male kam, schüttelte er ihre Hände ab, schob sich über sie und drang in sie ein. Es bedurfte nur weniger Sekunden und Stöße und, sich dabei aufbäumend, kamen beide. Arved zog sich zurück.
„Reinige mich mit deinem Mund.“
Verena kniete sich vor ihm hin, zog das Kondom ab, nahm den nun wieder erschlaffenden Penis in den Mund und leckte ihn sauber. Nach einer Weile schob Arved sie zurück auf den Tisch, schloss seine Hose und setzte sich wieder in den Sessel. Er betrachtete Verena, die entspannt auf dem Tisch liegen blieb.
Ein Schließgeräusch an der Haustüre riss Verena aus den Nachwehen ihrer Lust und sie stand rasch auf. Arved ignorierte dies und stand ebenfalls auf um den eintretenden Janssen zu begrüßen.
„Ich sehe, du hast dich ihrer schon bedient.“
„Hallo Peter, Verena hat mir die Wartezeit etwas verkürzt.“
Arved schüttelte Janssens Hand.
„Und, wie findest du sie?“
„Sie ist eine sehr schöne Frau, sehr lustbetont... ich hätte Interesse sie näher kennen zu lernen. Kannst du sie mir mal für einen Abend ausleihen?“
„Du kannst sie gleich heute mitnehmen, wenn du willst. Ich bin über das Wochenende nicht da. Bringe sie mir am Sonntag abend wieder her.“

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