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Klappentext

„Tag- und Nachtwaerke“ ist der Titel dieses Kurzgeschichtenbandes. Dieser Doppelname soll Synonym sein für die beiden Gesichter des Sadomasochismus in der Literatur.
Die Tagwaerke - Lustig, mit einem Augenzwinkern, kurzweilig, ironisch, liebevoll
Die Nachtwaerke – Horror, beängstigend, nachdenklich machend, romantisch
Die Autoren kommen größtenteils aus der SM- Szene und schreiben für die Szene. Dieser Kurzgeschichtenband ist der ernsthafte Versuch ihre Fantasien und Geschichten einer größeren Öffentlichkeit vorzustellen.
So unterschiedlich die Fantasien der Autoren sind, so verschieden sind auch ihre Schreibstile. Wir haben auch bei der Auswahl der Geschichten bewusst versucht das ganze Spektrum des Schreibens zu berücksichtigen. Der fein- stilisierte Literat trifft auf die groben Worten des Kopfkinobetrachters und der blumenhafte Erzähler ist vereint mit den Fantasie des kühlen Voyeurs.
Ab und an hat uns die Fantasie des Autors fasziniert, dann wieder das Spiel mit wohlgesetzten Worten... ein Blumenstrauß eben. Aber jeder/jede einzelne von Ihnen hat etwas zu erzählen; manchmal authentisch und biografisch, dann wieder nicht erlebte Fantasie und Wunschgebilde ... wir wünschen Euch viel Spaß beim Lesen.

Leseprobe 1

Ratgeber Fesselspiele .... von onkelhoste

Etwas Anrüchiges mutet der dunklen Seite der Sexualität an. Was ist BDSM?
Was Bondage und TV? Bin ich schon pervers, wenn ich es nüchtern mache oder das Licht dabei brennen lasse? Fragen über Fragen! Zeit, dass onkelhoste hier mal ein wenig Aufklärung anbietet und Licht ins Dunkel der Begrifflichkeiten bringt...

"Bondage": Hiermit ist allgemein die Fesselung gemeint. Beispiel: Der Mann zieht die Frau aus, fesselt sie im Flur an die Garderobe und spielt an ihr rum. Leider klingelt der Nachbar an der Tür, weil er von den Geräuschen angelockt wurde und kurzerhand beschließt, sich Nachts um drei Uhr eine Tasse Zucker auszuleihen. Der Mann macht die Tür auf und der Nachbar ein
paar schnelle Fotos. Die Frau schreit, bis der Mann sie losbindet. Dann steckt die Frau dem Mann vor Wut einen Regenschirm in den Hintern und öffnet ihn langsam. (siehe auch --> "Insertion" und "Stretching")

"Suspension": Aufhängen des Körpers. Beispiel: Der Mann möchte die Frau irgendwo hinhängen, weil er z.B. staubsaugen will (Klingt jetzt ein wenig konstruiert, ich weiß das!). Er schnürt sie wie eine Roulade zusammen, nimmt die Wohnzimmerlampe ab, führt das lange Ende des Seils über den Deckenhaken und zieht kräftig, bis die Frau frei hin- und herpendelt.
Leider ist die Frau viel schwerer als die IKEA-Lampe "BAUMEL" und der Haken reißt aus der Decke. Die Frau knallt auf den Eichentisch und die Erdnußflips fliegen durch die Bude. Der Mann bindet jetzt die Frau wieder los und bekommt einen Tritt in die Eier. (siehe auch --> "Clit- and Cocktorture")

"Branding": Das Hinzufügen von Brandmalen. Beispiel: Er nimmt sie in der Küche "von Vorne", sie klammert sich mit ihren Armen und Beinen "Huckepack" an ihn. Er packt sie an den Hüften und setzt sie auf den Küchentisch. Leider hat er vergessen, dass sie die Küche umgeräumt haben und dass dort, wo gestern noch der Tisch stand, nun der Herd seine neue Heimat gefunden hat, auf dem noch vor fünf Minuten leckere Schnitzel bruzzelten. Nun riecht es nach Putenschenkeln und er hat ein blaues Auge.

"Stretching": Das Langziehen von Körperteilen. Die Frau fesselt den Mann stehend in den Türrahmen. Die Frau knotet nun ein Seil an seine Kronjuwelen, an dessen anderem Ende die Obstschale hängt, die sie anschubst, bis sie vor und zurück pendelt. Als sie ihr Werk besieht, klingelt das Telefon und die beste Freundin ruft an. Leider kann der Mann keinen Mucks machen, weil sie ihn obendrein geknebelt hat. Als das Gespräch nach zweieinhalb Stunden Zu Ende ist, steht die Schale auf dem Boden. Danach liegt die Frau auf dem Bauch und sucht im Telefonbuch nach einem Urologen, während er ihr den Hintern versohlt. (siehe auch -->
"Spanking")

"Taped": Fesselung mittels Klebeband. Beispiel: Ein Mann schnürt seine Frau mit Klebeband fest wie ein Paket zusammen und überlässt sie für mehrere Stunden sich selbst. Wahlweise kann sie ihm an seinem "Jockel" lecken oder vor sich hin summen. Dann befreit der Mann sie wieder. Als er das Klebeband zwischen ihren Beinen abzieht, hat er ihr alle Schamhaare ausgerissen. Dann schreit die Frau so laut, bis der Nachbar wieder an der Tür klingelt, der sich Nachts um drei Uhr eine Tasse Zucker ausleihen
will.
(...)

Leseprobe 2

Jedes Mal wenn ich ein Flugzeug betrete ist es das gleiche Ritual. Die Flugzeugtür wird zur Seite geschoben, ein Geruchsmischmasch aus verbrauchtem Atem, Erfrischungstüchern, Speisegerüchen und Parfum schlägt mir entgegen und eine mehr oder weniger freundliche Stewardess sagt "Guten Tag" und hält mir eine Auswahl von Zeitschriften hin. Danach zwängt man sich auf seinen Sitzplatz und natürlich sind die zuerst eingestiegen, die vorne sitzen und versperren denjenigen den Weg, die ganz nach hinten müssen. Einen Ellenbogen in der Magengegend, ein Schubser mit einem Koffer (der die Handgepäcksgröße bei weitem überschritten hat), Flüche und Entschuldigungen. Durchdringender Achselgeruch steigt einem in die Nase und man ist froh ab und an eine Priese Frischluft zu ergattern, die mit dem Lärm der anlaufenden Turbinen durch die geöffnete Luke eindringt. Dieses mal war es aber anders. Gut, der Geruch war der selbe, aber die Stewardess erregte meine Aufmerksamkeit. Ihre groß gewachsene Gestalt überragte mich um fast zehn Zentimeter und die Uniform schien ihr an den üppigen Körper gewachsen zu sein. Sie trug diese Uniform nicht nur, sondern strahlte durch sie ein zwingende Autorität aus, die durch ihr streichholzkurzes, blondes Haar noch unterstützt wurde. Ihr Gesicht war etwas hart geschnitten und die hohen Wangenknochen und die etwas zu große Nase unterstrichen das ganze. Ihre schwarzbestrumpften Füße schienen aus den schwarzen Hochhackigen herauszuwachsen. Mir vielen die perfekt polierten stählernen Absätze auf, in denen sich die Lichter der Bordbeleuchtung spiegelten. Sie begrüßte jeden Fluggast mit einem kurzen, bestimmten Nicken und schaute einem fest in die Augen. Die meisten Männer senkten sofort den Blick (Vielleicht auch, weil sich ihre Brüste unter der Jacke deutlich abzeichneten). Irgendwie fürchtete ich den Augenblick an dem ich das Flugzeug betreten würde und als es soweit war, versuchte ich sie zu ignorieren und schaute auf meine Uhr.
"Wir fliegen pünktlich ab."
"Wie, wie bitte?"
Nun musste ich sie anschauen und eine Gänsehaut lief mir über den Körper, als ich in ihre stahlblauen Augen schauen musste.
"Ich sagte, dass wir pünktlich abfliegen werden."
"Ach so, ja, danke."
Rasch drängte ich mich an ihr vorbei und nahm meinen Platz ein. Ich flog meistens Business- Class, weil ich dort mehr Beinfreiheit hatte und die Toilette normalerweise nicht ständig belegt ist. Zudem wurde man nicht so von den Ausdünstungen des Nebenmannes belästigt.
Mein Herzschlag beruhigte sich langsam und ich begann die Flugsicherheitsanweisungen durchzulesen. Ich las sie immer durch, obwohl ich wöchentlich flog und sie fast auswendig wusste. Irgendwann begann dann dieses beunruhigende Vibrieren der hochdrehenden Turbinen. Es war mir irgendwie klar geworden, dass besagte Stewardess für mich zuständig sein würde und genauso war es. Als wir losrollten lief sie durch den Gang und kontrollierte die Sicherheitsgurte. Selbstverständlich war ich ordnungsgemäß angeschnallt. Trotzdem beugte sie sich nach vorne.
"Sie haben den Gurt nicht fest genug angezogen."
Sie griff nach der Schnalle und streifte dabei wie zufällig an meinem Schritt vorbei. Ein kurzer Zug und ich fühlte mich fast an den Stuhl gefesselt. Währenddessen schaute sie mir in die Augen, bis ich den Blick senkte.
„Wir wollen doch nicht, dass Ihnen etwas passiert, oder?
Ihr spöttischer Unterton irritierte mich. Ihr starkes Parfüm benebelte meine Sinne und mein bestes Stück fing zu wachsen an. Sie lächelte mich süffisant an und ich war mir sicher, dass sie meinen Erregungszustand bemerkt hatte. Sie entfernte sich wieder und setzte sich auf einen der kleinen Klappsitze, die für die Startphase von den Stewardessen benützt wurden, während eine gelangweilte Kollegin die pantomimische Sicherheitsaufklärung abspulte.
Da ich in der zweiten Reihe saß, nahm sie genau mir gegenüber Platz, schlug die Beine übereinander und schnallte sich ebenfalls an. Das Flugzeug begann langsam in Richtung Startbahn zu rollen. Meine Augen ruhten auf ihrem schwarzen Schuh, der im langsamen Rhythmus auf und ab wippte. Die Reflexionen auf ihren Stahlabsätzen wollten mich hypnotisieren und so versucht ich vergebens nicht mehr hinzuschauen. Sie schien meine Blicke zu bemerken, denn das Wippen hörte auf und sie nahm ihre Beine langsam auseinander. Mein Blick wurde magisch von der Dunkelheit zwischen ihren Beinen angezogen. Neben mir ertönte ein leises Schnaufen und ich drehte mich zu meinem Sitznachbarn auf der linken Sitzreihe um, der ebenfalls fasziniert das Schauspiel der sich öffnenden Schenkel betrachtete. Es war abends und die Beleuchtung im Flugzeug war auf Notlicht eingestellt. Ihre bestrumpften Beine verschwanden unter dem kurzen Rock in der Dunkelheit ihres unkenntlichen Schoßes . Doch nur kurze Zeit gönnte sie uns diesen Anblick. Ich wagte nicht ihr ins Gesicht zu schauen. Ich spürte, dass sie mich kalt musterte.
Als das Flugzeug abhob, schlug sie die Beine wieder übereinander. Ich vertiefe mich wieder in meine Sicherheitsanweisungen und versuchte meine Erregung unter Kontrolle zu bringen. Als wir die Sollflughöhe erreicht hatten und das Anschnallsignal erlosch, schnallte ich mich rasch ab um den Druck von meiner Blase zu nehmen. Ich hatte in der Wartehalle zuviel Kaffee getrunken und hatte nun das dringende Bedürfnis meine Blase zu leeren. Doch dafür musste ich an IHR vorbei. Ich hoffte, dass sie irgendwann einmal ihren Platz verlassen würde, um in den hinteren Teil des Flugzeugs zu gehen, wurde aber enttäuscht. Einmal stand sie kurz auf, aber nur um den Vorhang zwischen Gastraum und Cockpit zu schließen, neben dem sich auch die Toilette befand. Nun war die Toilette auch noch durch den Vorhang von mir getrennt und irgendwo dahinter schien sie auf mich zu warten. Nun habe ich schon seit geraumer Zeit Probleme mit der Prostata, also konnte ich es auch nicht aussitzen. Das grüne "Frei"- Zeichen lachte mich hämisch aus. Irgendwann gab ich schließlich auf und erhob mich aus meinem Sitz.
Ich schob den Vorhang zur Seite und schaute in ihr Gesicht und ich hatte das unbestimmte Gefühl, dass sie auf mich gewartet hatte.
"Ich... ich muss nur auf Toilette."
"Ich weiß."
Sie öffnete die Toilettentür.
"Hier, bitte."
Ich schob mich langsam an ihr vorbei, nochmals eine Wolke ihres Duftes in mich aufnehmend. Da spürte ich einen heftigen Stoß von hinten und flog in die enge Toilette hinein. Mein Knie schlug schmerzhaft gegen die Kloschüssel und ich konnte gerade noch verhindern, dass ich mir den Kopf am Waschbecken anstieß. Ich fiel auf die Knie, während sie sich hinter mich in die Toilette drängte und die Tür zuzog.
"So, du kleine Sau. Hat es dir vorhin Spaß gemacht zwischen meine Beine zu starren?"
"Ich..."
Eine schallende Ohrfeige ließ mich verstummen.
"Halt dein Maul und antworte mit ja oder nein. Also?"
"Ja... ja."
Meine Wange brannte und ich strich vorsichtig mit einer Hand darüber
"Und, was hast du gesehen?"
"Nichts, es war zu dunkel."
„Du lügst!“
Erneut schlug sie mir ins Gesicht.
„Bitte, ehrlich...ich habe nichts gesehen.“
Sie musterte mich kalt von oben herab.
"Möchtest du es sehen?"
Mein bestes Stück schlug pochend gegen meine Hose und begehrte Auslaß.
"Ja, ja, bitte."
"Du hast ja schon wieder einen Steifen. Lass die Hose runter, ich möchte das sehen."
Ich wollte mich aufrichten aber ihr Knie stieß mich sofort wieder zu Boden.
"Im Knien, los! Und wage es nicht mich anzuschauen oder anzufassen."
Ihr Hand packte mich an den Haaren und hielt mich unten fest.
So schnell ich konnte versuchte ich meine Hose zu öffnen. Meine Hände zitterten.
"Wird's bald!" (...)

Erhältlich in unserem SHOP.