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Plätzchen backen
Franziska schaut aus dem Küchenfenster. Dicke Schneeflocken schweben vorbei, sinken federleicht zu Boden. Die Hitze des Backofens verwandelt die Küche in eine Sauna. Gedankenverloren bestäubt sie die Backrolle mit Mehl, lässt sie mit kräftigen Bewegungen über den Teig gleiten. Kein Weihnachten ohne selbstgebackene Kekse. Ihre Kinder bestehen darauf. Jetzt mehr denn je. Seit Gunnar sie verlassen hat, geben Florian und Anna solche Rituale zumindest zeitweise das Gefühl einer heilen Familie. In der Vorweihnachtszeit Kekse backen mit Papa war eine beinahe heilige Institution. In ihrer Erinnerung hört sie wieder das fröhliche Lachen der Kinder, Gunnars wie immer ruhige, ausgeglichene Stimme.
Der melodische Klang des Türgongs reißt sie aus ihren Gedanken. Wer kann das sein? Am Tag vor Heilig Abend erwartet sie keinen Besuch.
„Mama, ich gehe schon!“ Die Stimme ihres Sohnes. Das Geräusch einer sich öffnenden Tür.
„Mama, hier ist Dr. Weißgerber!“
„Bitte ihn herein, Florian, ich komme gleich!“
Sie streift die Hände an ihrer Schürze ab und geht zur Tür. Verlegen lächelnd steht sie hinter ihrem Sohn im Flur.
„Entschuldigen Sie bitte, Herr Weißgerber, ich…“ Ihre Wangen glühen vor Hitze, Mehlstaub bedeckt ihr Gesicht. Der gut aussehende, groß gewachsene Mann mustert sie von oben bis unten, räuspert sich verlegen.
„Entschuldigen Sie bitte vielmals die Störung, Frau Heisfelder, aber ich brauche dringend Ihren Rat. Meine Mutter kommt morgen zu Besuch, und ich weiß einfach nicht, was ich kochen soll…“ Seine faszinierend grünen Augen blicken offen, ein jungenhaftes, schiefes Lächeln umspielt seine Lippen. Lässig steckt ihr Sohn seine Hände in die Taschen seiner überweiten Jeans und baut sich provozierend vor ihm auf. „Meine Mutter kann supercool kochen!“ „So, kann sie das? Na, dann war das ja eine gute Idee von mir, bei euch zu klingeln.“ Florian grinst breit. „Aber klar, Mann! Alle meine Freunde sind ganz scharf darauf, bei uns zu essen.“ Ihr Sohn schaut zu ihr auf. „Du hilfst ihm doch, Mama, oder?“ Über Florians Kopf hinweg treffen sich ihre Blicke. Da ist ein lange vermisstes Kribbeln in ihrem Bauch. Ihr Atem kristallisiert in der kalten Winterluft. Sonst um Worte nie verlegen, weiß sie plötzlich nicht, was sie sagen soll. Ein heftiges Zupfen an ihrer Schürze. „Hey, Mama!“ „Bitte kommen Sie doch herein, Herr Weißgerber.“
Florian fasst ihn am Arm, zieht ihn an ihr vorbei in den Flur. „Kein Problem, Mann! Meine Mutter kennt bestimmt etwas, was Deine Mutter mag!“
„Florian! Das heißt Herr Dr. Weißgerber!“
Grüne Augen strahlen sie an. „Schon gut.“ Dann wendet er sich wieder ihrem Sohn zu. „Du bist also der Florian. Ich heiße Reinhard. Aber meine Freunde nennen mich Hardy. Wenn Du möchtest, kannst Du mich auch so nennen.“ „Hardy. Cooler Name.“ Mit einem spitzbübischen Lächeln schlendert ihr Sohn betont lässig zur Treppe. „Ich muss noch für Mathe lernen… Viel Spaß beim Rezepte aussuchen, Herr… Hardy!“ Betretenes Schweigen. Lächelnd streicht Reinhard sich eine braune Locke aus der Stirn, saugt genießerisch den aromatischen Geruch in seine Nase. „Dieser wundervolle Duft! Sie backen Weihnachtsplätzchen... Erinnert mich an meine Jungend.“

Franziska gießt den Rotwein in sein Glas, blättert im Kochbuch, findet endlich die richtige Seite, schlägt sie auf und schiebt ihm das aufgeschlagene Kochbuch hin. „Rinderfilet in Sahnesauce. Lässt sich einfach zubereiten. Feldsalat mit Kaninchenleber als Vorspeise und Zimt-Sorbet als Nachtisch.“ Der Ausdruck in seinen Augen verwirrt sie total. Wann hat ein Mann sie zuletzt so angesehen?
Seine männlich tiefe Stimme fährt direkt in ihren Unterleib. „Hört sich ja nicht gerade einfach an.“ Sie nimmt ihr Glas vom Tisch, prostet ihm verschämt lächelnd zu.
„Klingt komplizierter als es ist. Ich denke, das dürften Sie schaffen, Herr Dr. Weißgerber.“ Seine Augen, sein Lächeln. Winzige Schauer laufen über ihren Rücken. „Ihr Vertrauen ehrt mich. Ich esse meistens auswärts. Mein Job lässt mir kaum Zeit zum Kochen. Leider…“ Entspannt lehnt er sich auf ihrem Sofa zurück, ergreift das Rotweinglas, schaut sie über den Rand hinweg an. Seine unwirklich grünen Augen beobachten sie. Da ist es wieder, dieses wohlige Kribbeln im Bauch. Je länger er sie anschaut, umso intensiver wird es. Sie fühlt ein beinahe schmerzhaftes Ziehen in ihren Brustwarzen. Gott, sie trägt nur ein dünnes Shirt! Schnell kreuzt sie die Arme vor der Brust. Endlich senkt er den Blick und konzentriert sich auf das Kochbuch.
Gedankenverloren steckt er seinen Zeigefinger zwischen die Lippen, feuchtet ihn an, blättert die Seite um. Verstohlen beobachtet sie ihn aus den Augenwinkeln.
Ihre Freundinnen haben Recht, er ist wirklich ein ausgesprochen attraktiver Mann! Groß, sportlich, schlank, sehr geschmackvoll angezogen. Fast wie einer dieser stylischen Model-Typen in den Vorabendserien, von denen ihre Freundinnen keine Folge verpassen. Sie machen schon Witze darüber, welches einzigartige Exemplar von Mann da bei ihr gegenüber eingezogen ist. Franziska, Du bist wirklich zu beneiden. Und jetzt, wo Du wieder frei bist… Na, den würde ich ja nicht von der Bettkante schubsen. Gott, wenn ich so jemanden in meiner Nähe hätte… Ist ja fast wie in „Desperate Housewives“. Pass bloß auf Dich auf, Franzi!
„Würden Sie mir das Kochbuch ausleihen?“ Ertappt zuckt sie zusammen. „Natürlich! Kein Problem.“ Charmant lächelnd prostet er ihr zu, nimmt einen tiefen Schluck, lässt sie nicht aus den Augen. „Danke, Frau Heisfelder, Sie haben mir sehr geholfen.“ Verlegen schaut sie auf die Tischplatte. „Oh, kommen Sie… Gern geschehen.“ Lässig schlägt er die Beine übereinander, mustert sie ungeniert. Was ist das für ein seltsames Glitzern in seinen Augen? Interesse? Nein, mehr als das. Verlangen!
„Sie sind eine so patente, gut aussehende Frau…“ Sie starrt in die dunkelrot schimmernde Flüssigkeit in ihrem Glas. Seine warme sonore Stimme vibriert in ihrem Körper, schickt Schauer der Erregung über ihre Haut. „Ihr Mann muss ein Idiot sein!“ „Herr Weißgerber, bitte…“ Das tiefe Grün seiner Augen wird noch eine Spur dunkler. Verlangen? Nein. Unverhohlene Begierde! Das Kribbeln in ihrem Bauch wandert in ihren Schritt, verwandelt sich in ein sehnsuchtsvolles Pochen. Mit einem lauten Knall schlägt er das Kochbuch zu. „Eine Frau wie Sie verlässt man nicht!“
Ein scharfer Geruch sticht in ihre Nase. Oh Gott, die Kekse! Sie springt auf, läuft in die Küche, reißt die Ofentür auf. Ohne ihn zu sehen, spürt sie seine Anwesenheit.
Er steht dicht hinter ihr. Bevor sie reagieren kann, greift er die Topflappen, nimmt das dampfende Blech aus dem Ofen, legt es auf die Arbeitsplatte. Sie fühlt seine harten Muskeln. Ihr Atem beschleunigt sich. Das Blut schießt in ihren Schritt, pulsiert in ihren Schamlippen, lässt sie anschwellen. Gott, er hilft ihr nur bei der Küchenarbeit, und sie ist geil wie nie zuvor! Schnell geht sie in die Knie, taucht unter seinem Arm hindurch, legt mechanisch ein Plätzchen nach dem anderen auf das Kuchengitter. Wortlos nimmt er das vorbereitete Blech von der Anrichte, schiebt es in den Ofen. Wie ein Roboter befördert sie ein Plätzchen nach dem anderen auf das Gitter. Natürlich ist er ihr sofort aufgefallen. Einen solchen Mann kann man nicht übersehen! Gut aussehend, durchtrainiert, wohlhabend, ausgestattet mit allen Attributen eines erfolgreichen Mannes. Bewohnt allein eine riesige Villa, fährt einen teuren Sportwagen, trägt ausgefallene Designer-Kleidung. Realsatire! Der Typ ist tatsächlich die Idealbesetzung für einen Liebhaber in diesen unsäglichen Schmonzetten, die ihre Freundinnen so gerne im Fernsehen verfolgen. Zum Kotzen!
Komm, Franziska, gestehe es Dir ein: Der Mann strahlt etwas unbeschreiblich Anziehendes aus. Etwas, dem auch Du Dich nur schwer entziehen kannst. Seine sinnliche Aura berührt sie beinahe körperlich, geht ihr unter die Haut. Ein um das andere Mal hat sie aus ihrem Küchenfenster zu ihm hinüber gesehen. Ständig gehen schöne junge Frauen bei ihm ein und aus. Er wechselt seine Gespielinnen häufiger als andere die Unterwäsche. Was kann so ein Mann schon von ihr wollen? Na, was schon? Ein Kochrezept, um seine Mutter zu beeindrucken. Danke auch!
„Frau Heisfelder, Franziska… Ich darf Sie doch so nennen?“ Schmunzelnd nimmt er eine Ausstechform, taucht sie geschickt mit der scharfen Seite in den Mehlhaufen. „Darf ich Ihnen bei den Keksen helfen? Ich bin gar nicht so schlecht im Ausstechen. Zumindest behauptet meine Mutter das.“

Entsetzt blickt sie an sich hinab. Meine Haare, meine Sporthose, das weite, labbrige T-Shirt… Alles an mir riecht nach Weihnachtsgebäck. Hätte ich doch bloß vorher duschen können!
Völlig entspannt greift er an ihr vorbei, nimmt sich eine weitere Ausstechform, beugt ihren Körper wie zufällig über die Arbeitsplatte, drückt sie gegen den warmen Ofen. Plötzlich flüstern seine weichen Lippen in ihren Haaren. „Gott, Franziska… Du machst mich so geil!“ Abrupt richtet sie sich auf, fährt wie eine Furie herum, ihre Augen glitzern vor Wut. „Sind Sie verrückt geworden? Was soll das?“ Unergründlich lächelt er sie an, befeuchtet mit der Zungenspitze seine Lippen. Sie baut sich drohend vor ihm auf, stützt die Hände in die Hüften. „Ach, natürlich! Jetzt begreife ich… Ich fehle noch in Ihrer Sammlung! Eine verlassene Ehefrau… Nichts leichter als das!“
Schweigend geht er zur Küchentür, dreht den Schlüssel im Schloss. Dann lehnt er sich schwer atmend dagegen, schaut sie an. „Ja, nichts leichter als das!“ Mechanisch sticht sie die Plätzchen aus, legt sie auf das Blech. Das kann doch nicht wahr sein! Warum wirft sie ihn nicht einfach hinaus?
Langsam kommt er auf sie zu. „Warum wirfst Du mich nicht einfach hinaus?“ Der Blick seiner Augen, diese unbeschreibliche, beinahe magische Ausstrahlung. Sie will etwas sagen, aber ihre Kehle ist wie zugeschnürt. Ehe sie es verhindern kann, steht er direkt hinter ihr, sein Atem weht heiß in ihrem Nacken. Sie spürt den Druck seiner harten Erektion an ihrem Po. Aufreizend langsam reibt er sich an ihren Pobacken. Mein Gott, warum unternimmt sie nichts? Sie müsste nur einen Schritt zur Seite treten… Seine Finger streicheln zärtlich ihren Nacken, massieren sanft ihre Schultern. Noch immer presst er seinen steifen Schwanz gegen ihren Hintern, bewegt sich mit gleichmäßigen Bewegungen an ihrem Po. „Jeden Tag um 7.30 Uhr verlässt Du das Haus, fährst das Auto aus der Garage, gibst Florian und Anna einen Kuss, bringst sie zur Schule. Dienstag- und Donnerstagabend fährst Du um 19.00 Uhr ins Fitness-Studio. Gegen 22.00 Uhr kehrst Du zurück.“ Seine Hände gleiten unter ihr Shirt, fahren ihren Rücken hinauf, öffnen die Schließe ihres Büstenhalters. Warme Finger umfassen ihre Brüste, streicheln ihre steifen Brustwarzen. Seine weichen Lippen knabbern an ihrem Ohrläppchen. „Dein Trainer Oliver sagte mir, Du wärest richtig gut. Er hätte selten eine Frau in seinen Kursen, die sich so geschickt bewegen kann.“
Zwischen Daumen und Zeigefinger reibt er ihre Brustwarzen. Als ob nichts wäre, tritt sie einen Schritt zurück, öffnet die Backofentür, holt das zweite Blech hinaus. Gleichzeitig presst sie ihr Becken in seinen Schritt, lässt ihre Hüften kaum wahrnehmbar an seiner Erektion auf und ab gleiten. Er öffnet den Knopf ihrer Jeans, zieht den Reißverschluss herunter. „Gib es zu, Du hast mich auch beobachtet.“
Seine Finger tauchen unter ihren Slip, suchen sich den Weg in ihre Scham. Zitternd legt sie den letzten Keks auf das Kuchengitter. Ihre Stimme ist ein heiserer Hauch, klingt unwirklich fremd. „Du denkst, ich bin eine verlassene, notgeile Ehefrau…“ Zärtlich reibt er ihre Lustknospe. Ein Stromstoß schießt durch sie hindurch, ihre Muskeln verkrampfen sich, vor Anspannung zitternd steht sie da. Er will Dich nur ficken! Schmeiß ihn endlich raus! Stattdessen biegt sie sich ihm weiter entgegen, genießt schwer atmend seine geschickte Stimulation. Behutsam dringt sein Finger in ihre heiße Feuchtigkeit, massiert sie mit leichtem Druck von innen. Wellen der Lust fluten durch sie hindurch. Stöhnend kommt sie ihm entgegen, lässt ihr Becken um seinen Finger kreisen. Sie sinkt leicht in die Knie, richtet sich wieder auf, sinkt in die Knie…
Plötzlich zieht er sich zurück, dreht sie zu sich um, sieht ihr direkt in die Augen.
„Ja, verdammt, ich will Dich ficken! Ich habe nur einen Vorwand gesucht… Meine Mutter ist bei meiner Geburt gestorben.“ Grüne Pfeile durchbohren sie.
„Das darf doch nicht wahr sein!“ Ihre Stimme bebt vor Wut. Wie ertappt senkt er den Blick. „Komm, Franziska. Du bist eine erfahrene Frau. Ich… Gott, ich könnte jede haben, wenn ich wollte… Aber ich will Dich!“ Meint er wirklich, was er sagt, oder spielt er nur ein Spiel mit ihr? Egal, was ist schon dabei? Er törnt sie unbeschreiblich an, macht sie einfach nur geil. Sie will ihn, und er will sie. Ihre Gefühle haben sich längst entschieden, aber ihr Verstand gibt nicht auf. Was wird er von ihr denken?
„Ja, Du könntest jede haben… Warum willst Du ausgerechnet mich, Reinhard?“ Wortlos zieht er sie an sich. „Du bist anders als die anderen, Franziska. Du bist…“
Die Türklinge bewegt sich, jemand rüttelt mit aller Kraft daran. „Mama!?“ Annas Stimme klingt besorgt. „Warum schließt Du die Küchentür ab?“ Stumm starren sie sich an. Reinhard legt den Finger auf ihre Lippen. „Weihnachtsgeheimnis, Anna! Deine Mutter und ich… Wir bereiten etwas ganz Besonderes für euch vor.“ Schweigen.
„Okay, Mom. Tut mir Leid. Ist schon gut. Ich kümmere mich um Florian.“
Langsam streift er die Sporthose und den Slip von ihren Hüften, zieht beides über ihre Fesseln. „Gott, Franziska, ich spüre Dein Verlangen. Du willst mich auch, ich weiß es!“ Seine Hände greifen unter ihre Achseln, heben sie auf die Arbeitsplatte. Stöhnend spreizt sie ihre Schenkel, keuchend dringt er in sie ein. „Gott, ja, endlich!“ Seine Lenden schnellen vor und zurück, sein mächtiger Schwanz stößt tief in sie hinein, gleitet wieder zurück, dringt erneut vor. Ihre Hände suchen Halt, ihr Kopf schlägt rhythmisch gegen die Dunstabzugshaube. Wie in Zeitlupe schraubt er sich in ihre feuchte Enge. Sie schließt die Augen, spreizt die Schenkel noch weiter auseinander, genießt seine weichen, lustvollen Bewegungen. Seine warmen Lippen fahren ihre Schulter entlang. Plötzlich graben sich seine Zähne in ihr Fleisch, seine Finger krallen sich in ihre Pobacken. Mit aller Kraft stößt er zu, dringt mit jedem Stoß tiefer in sie ein, nagelt sie auf der Arbeitsplatte fest. „Ja, ja, jaa! Du machst mich so geil! Mein Traum! Du erfüllst mir meinen Traum!“ Sie beugt sich weit zurück, nimmt ihn ganz in sich auf. Seine Eichel stößt gegen ihren Muttermund, lässt sie schreien vor Lust und Schmerz zugleich. „Ja, Du bist gut. So gut. Gott, mir kommt es gleich!!“ Er drückt ihren Po in den Mehlstaub, weiße Wolken wirbeln auf, eine hauchdünne Puderschicht legt sich auf ihre schweißnasse Haut.
Sie hebt die Beine, legt sie links und rechts neben seinen Hals. Immer schneller und schneller kreisen ihre Hüften um seinen Schwanz. Bis zur Wurzel rammt er sich in sie hinein. Sein Stöhnen wird lauter und lauter, seine Muskeln zucken unkontrolliert, nur mühsam beherrscht er sich. Seine Lippen flüstern an ihrem Ohr. „Ich wusste es, Franziska, ich wusste es!“ „Was wusstest Du?“ Er fasst ihre Knöchel, biegt sie zurück bis die Hängeschränke in ihrem Rücken ihm Einhalt gebieten. Immer schneller, immer heftiger stößt er in sie hinein. Seine Zähne knabbern an ihrem Ohrläppchen, seine Zunge dringt in ihr Ohr.
Das unerträgliche Ziehen in ihrem Unterleib überwältigt sie, reißt sie mit sich fort. Einen kurzen Moment meldet sich ihr Verstand, dann versinkt sie vollends im Sog ihrer Gefühle. Seine Bewegungen werden immer wilder. Es ist ganz anders als mit Gunnar. Unbeherrscht, tierisch, einfach nur geil. Ihr Becken gleitet auf der Arbeitsplatte mit jedem Stoß ein wenig mehr zurück. Seine Hände umfassen ihre Pobacken, ziehen sie wieder nach vorn. Keuchend lässt er seine Lenden vor und zurück schnellen, treibt seinen Schwanz in ihre samtige Feuchtigkeit. Stöhnend beugt sie sich ihm entgegen, spürt ihn bis hinauf in ihre Kehle. Er schwillt in ihr an, füllt sie immer mehr aus, scheint sie zu zerreißen. Ein konvulsivisches Zittern erfasst seinen Körper, wie von Sinnen rammt er sich in sie hinein. „Ja, komm, jetzt, jetzt!“
Das Blut rauscht in ihren Ohren. Ihr Unterleib steht in Flammen. Sie nimmt nichts mehr wahr, fühlt nur noch seine gewaltigen, harten Stöße. Das erregende Ziehen in ihrem Unterleib steigert sich zu einem alles verschlingenden, lustvollen Schmerz, wird unerträglich. Ein Orgasmus nach dem anderen rast durch sie hindurch. Sie verliert das Gleichgewicht, ihre Finger tasten über die Arbeitsplatte, suchen verzweifelt Halt. Mit einem metallischen Scheppern knallt das Kuchengitter auf die Fliesen. Sie reißt die Augen auf, will etwas sagen, doch seine Lippen verschließen ihren Mund. Seine kräftigen Hände stützen ihre Schultern, halten sie aufrecht. Keuchend schauen sie sich an. Ein heftiges Rütteln an der Türklinke. „Mama? Hardy? Alles klar bei euch?“ Langsam richtet er sich auf, schluckt mehrmals trocken. Dann zwinkert er ihr zu, lächelt sie verschwörerisch an. „Ja, Florian. Alles klar bei uns. Kein Problem, Mann!“ Annas Stimme klingt gedämpft durch die Tür. „Komm, Florian, die beiden wollen ungestört sein. Du weißt schon… Weihnachtsgeheimnis!“

Baum schmücken
Die riesige Glasfront der Poolhalle gibt den Blick frei auf tief verschneite Berggipfel. Ein gigantisches Panorama, unwirklich schön, fast wie am Computer animiert. Im fahlen Licht des Mondes schimmert der Schnee bläulich, hier und da blitzen winzige Eiskristalle auf. Johanna hebt den Champagnerkelch an ihre Lippen, nippt vorsichtig daran. Um sie herum Stimmengewirr, helles Lachen, das Klirren aneinander schlagender Eiswürfel. Der aromatische Geruch teurer Zigarren mischt sich mit dem Duft erlesener Parfums. Schneeflocken wehen gegen das Glas, glitzern einen kurzen Moment in prachtvoller Schönheit, dann zergehen sie langsam zu Wasser. In der gigantischen Scheibe sieht sie ihr Spiegelbild. Kunstvoll aufgesteckte, blauschwarz glänzende Haare, das perfekte Make up lässt ihre ohnehin schon großen braunen Augen noch eine Spur größer wirken, die vollen Lippen noch etwas voller. Diamanten gleißen an ihren Ohrläppchen, betonen ihren schlanken Hals, vervollkommnen in einem aufwendig gearbeiteten Collier ihr makelloses Dekollete.
Sanft wölbt sich der Ansatz ihres üppigen Busens über den Ausschnitt, ein tropfenförmiger Brillant schillert in allen Farben direkt über dem zarten Spalt zwischen ihren Brüsten. Klatschmohnrote Seide umschmeichelt ihre wohlgeformte Figur. Johanna blinzelt mehrmals kurz. Tatsächlich, diese elegante, verführerische Frau ist kein Trugbild. Die Stylistin hat hervorragende Arbeit geleistet.
Beherzt nimmt sie einen tiefen Schluck von dem angenehm prickelnden Champagner und schaut ihrem Spiegelbild leise lächelnd in den Schritt. Zur besonderen Freude von Johann trägt sie halterlose Strümpfe und keinen Slip. Sie weiß nur zu gut, wie sehr ihn das anmacht. Noch vor kurzem hätte sie sich etwas derartig Frivoles nicht im Traum vorstellen können, aber jetzt genießt sie das erregende Gefühl sogar. Ihre Brustwarzen erigieren, zeichnen sich deutlich ab unter dem seidigen Stoff ihres Abendkleides. Sie probiert einen sinnlichen Augenaufschlag, lässt ihre Zungenspitze verführerisch über ihre Lippen gleiten und prostet der schönen Frau in der Glasscheibe zu.
Ja, sie ist gerüstet für die berühmt-berüchtigte Champagner- und Spekulatiusparty im Hause van der Lessen. Ihre Feuerprobe. Alle wichtigen Geschäftspartner ihres Mannes und die meisten seiner so genannten Freunde sind der Einladung gefolgt. Von ihrem Auftritt heute Abend hängt es ab, ob sie als Gattin des erfolgreichen Investmentbankers Johann van der Lessen akzeptiert werden wird. Die Frau in der spiegelnden Scheibe zwinkert ihr aufmunternd zu und trinkt den Kelch in einem Zug leer. Im Stillen spricht sie sich Mut zu. Sie kennt diese Art von Partys nur zu gut. Küsschen, Küsschen. Ach, Herr Professor Haste-Nicht-Gesehen… Fühlen Sie sich wie zuhause. Mein Mann hat mir schon viel von Ihnen erzählt. Gott, wie sie es hasst!
Gleich wird sie sich den geifernden Hyänen zum Fraß vorwerfen. Nur einen kleinen Augenblick noch Atem schöpfen, einen winzigen Moment die Ruhe vor dem Sturm genießen. Gedankenverloren lässt sie ihren Blick über die schneeverhangenen Tannen schweifen. Alle Kollegen haben sie glühend beneidet. Der Job ihres Lebens! Johanna, die Auserwählte. Eine lukrative Zusammenarbeit mit dem Guru der Investmentbranche. Der Hauptgewinn.
Vom ersten Zusammentreffen an flirtete Johann van der Lessen mit ihr, machte ihr Komplimente, lobte ihre Intelligenz, ihren Arbeitseifer. Seine flüchtigen Berührungen wurden von Mal zu Mal intensiver, seine neckenden Bemerkungen anzüglicher. Charmant umwarb er sie, setzte seine unwiderstehliche Anziehungskraft geschickt ein, zog sie unmerklich immer mehr in seinen Bann. Schließlich buchte er eine luxuriöse Suite für sie beide und machte ihr ein unverblümtes Angebot. Ungewöhnlich schroff hat sie ihn abgewiesen, dabei ihren Job aufs Spiel gesetzt, aber er ließ nicht locker. Dass sie nicht leicht zu erobern war, entfachte seinen Jagdinstinkt nur umso stärker. Zwei Jahre lang hat er sich weiter um sie bemüht, ihr die Welt der Reichen und Schönen gezeigt, ihr das Gefühl gegeben, wirklich etwas Besonderes zu sein. Johann und Johanna. Das kann kein Zufall sein. Das ist Bestimmung. Schicksal.
Irgendwann konnte sie seinem beharrlichen Werben nicht mehr widerstehen.
Ein attraktiver, selbstbewusster, jung gebliebener Mann Anfang 60. Mit einer unbeschreiblich faszinierenden Ausstrahlung gesegnet, von allen geachtet, respektiert, mächtig und milliardenschwer. Und eine gut aussehende, intelligente Frau, fast dreißig. Aus einfachen Verhältnissen hat sie sich emporgearbeitet. Jetzt wird sie in die besten Restaurants ausgeführt, überhäuft mit teurem Schmuck. Johanns leuchtende Augen, wenn sie ihm die sündig teuren Designer-Kleider präsentierte. Sein stummer Schrei, seine grenzenlose, fast sklavische Dankbarkeit, wenn sie ihm den Orgasmus seines Lebens bescherte.
Heute Abend muss sie ihrer Rolle gerecht werden, ihm beweisen, dass sich seine Investition gelohnt hat. Der Partylöwe präsentiert dem Rudel seine Beute, lechzend nach Anerkennung für die erfolgreiche Jagd. Er wird in der Bewunderung baden wie in einem Jungbrunnen, seine gestärkte Virilität noch in dieser Nacht an ihrem Körper ausleben wollen. Sie zaubert ein Lächeln auf ihre Lippen, kontrolliert in der Scheibe noch einmal ihren Gesichtsausdruck, den Sitz ihres Kleides, dann dreht sie sich um.
Der Raum erstrahlt in einem unwirklichen, fast magischen Glanz. Stundenlang hatte sie an der Dekoration gearbeitet. Zahlreiche weiße Ledercouchen umgeben den weitläufigen Pool, dazwischen kleine Beistelltische in zarten, magentafarbenen Chiffon gehüllt. An den Fensterfronten Stehtische mit bodenlangen Damastdecken in leuchtendem Zyanblau. Überall verteilt silberne Kerzenständer in allen erdenklichen Formen und Größen. Die weißen Wachskerzen erzeugen jenes besondere Licht, das keine künstliche Beleuchtung nachzuahmen vermag. Die Flammen spiegeln sich tausendfach in den unzähligen kristallenen Zapfen und Kugeln, die sie mithilfe der Hausangestellten an der Hallendecke aufgehängt hat. Genau über der Mitte des riesigen Pools schwebt eine gigantische Milchglaskugel. Von innen beleuchtet erstrahlt sie im Wechsel in sanftem Magenta, Weiß und Zyan. Kleinere Milchglaskugeln stehen auf dem dunkelgrauen Granit zwischen den Sitzgruppen und verbreiten einen sanften, angenehmen Schimmer.
Wie in Trance schweift Johannas Blick durch den Raum. Überall an den Stehtischen wunderschöne, gepflegte Frauen in sündig teuren Abendroben neben graumelierten Herren in maßgeschneiderten Anzügen mit exklusiven Uhren am Handgelenk. Auf den Ledercouchen rekeln sich, lässig hingegossen, junge Männer und Frauen mit Körpern und Gesichtern wie aus einem Modemagazin. Da löst sich eine hagere, künstlich gebräunte Frau mittleren Alters aus der Gruppe ihr gegenüber, gleitet mit wiegenden Hüften und breitem Lächeln auf sie zu. Weiße, ebenmäßige Zähne schimmern wie Perlen zwischen ihren vollen Lippen. Johannas perfekt manikürte Finger schließen sich ein wenig enger um das Champagnerglas, heben es leicht an. „Ich freue mich, dass Sie kommen konnten, Mrs. McGraven.“
Ein helles, beschwipstes Lachen weht zu ihr herüber. Die Frau wirft ihre langen blondierten Haare in den Nacken, die opulenten Ohrgehänge klirren aufdringlich laut. „Ich freue mich auch, Mrs. van der Lessen… Johanna. Ich darf Sie doch so nennen, Darling?“ Die Stimme der Frau klingt rauchig-dunkel, nicht dieses glockenhelle Säuseln, das Johanna eigentlich erwartet hätte. Ein gutaussehender Kellner tritt hinzu, reicht ihnen wortlos das Tablett entgegen. Schnell nimmt die Frau ein Champagnerglas, trinkt es aus, stellt es zurück, ohne den Kellner auch nur eines Blickes zu würdigen. Künstlich gestraffte, riesige Augen mustern Johanna von oben bis unten. „Johann sagte mir, Sie hätten das Ambiente für die Party höchstpersönlich hergerichtet. Entzückend. Wirklich, absolut hinreißend! Ein Traum!“
Johanna zwingt sich zu einem Lächeln. „Danke, Mrs. McGraven.“ Wieder dieses champagnergetränkte, gutturale Lachen. Die Frau winkt den Kellner erneut zu sich heran, unzählige Goldarmbänder klimpern an ihrem Handgelenk. Lächelnd reicht er ihr ein weiteres Glas. Während sie es entgegen nimmt, streicheln ihre sehnigen Finger wie unabsichtlich über seine schlanke Hand. Die Frau hebt den Kopf, schaut dem jungen Mann jetzt direkt in die Augen. Ein betont langsamer Wimpernschlag, ein verführerisch schmachtender Blick, ein rauchiges Flüstern. „Danke, Alex. Wie aufmerksam von Dir!“ Seine schönen Augen scheinen die Frau förmlich zu verschlingen. „Sie wissen doch, ich bin immer für Sie da, Mrs. McGraven.“
Johanna nimmt der Frau den leeren Kelch aus der Hand, stellt ihn zurück auf das Tablett, tauscht einen kurzen Blick mit dem Kellner. „Danke, Alex…“ Ein kaum merkliches Kopfnicken als Zeichen des Verstehens, ein charmantes Lächeln, dann verschwindet er in der Menge der plaudernden Partygäste.
„Johanns Champagner ist einfach zu köstlich…“ Neblig verhangene, grünbraun gesprenkelte Augen schauen sie an. „Ich heiße übrigens Gitta.“ Zärtlich streicht die Frau Johanna über den nackten Oberarm, berührt dabei flüchtig ihren Busen.
„Wir haben uns alle gefragt, warum Johann gerade Dich geheiratet hat…“ Die unverschämte Offenheit der Frau verschlägt Johanna die Sprache. Noch immer streicheln Gittas Finger ihre Haut. In den Augen der Frau blitzt gieriges Verlangen, lasziv befeuchtet sie ihre künstlich aufgepolsterten Lippen mit der Zunge. Ihre riesigen grünbraunen Augen gleiten wie streichelnde Hände über Johannas Körper. „Jetzt weiß ich es…“ Ehe Johanna reagieren kann, zeichnet die Frau mit ihren Fingerspitzen den Ansatz von Johannas Busen nach. „Du hast dieses gewisse Etwas!“ Johanna hält den Atem an. Die langen Nägel hinterlassen hellrote Spuren auf ihrem Dekollete. Plötzlich taucht Gittas Zeigefinger in die Vertiefung zwischen Johannas Brüsten, zieht den Ausschnitt leicht nach vorn. Grinsend erhascht sie einen Blick auf ihre Brüste. „Bestimmt bist Du eine Offenbarung im Bett! … Aaalex!!“
Keine Sekunde später steht der gut aussehende Kellner neben ihnen und reicht Gitta ein volles Glas. Schwankend prostet die Frau ihr zu, zwinkert verschwörerisch. „Du verschaffst ihm die Orgasmen seines Lebens, Darling, nicht wahr?“
Das Blut schießt in Johannas Wangen, peinlich berührt schaut sie den Kellner an. Keine Regung erscheint auf Alex’ Gesicht. Gitta tätschelt Johannas gerötete Wangen. „Gott, ist das süß! Eine Frau, die noch erröten kann. Johann ist gerade zu süchtig nach Sex, wusstest Du das nicht? Der alte geile Frauenheld ist Dir hörig, Mädchen!“ Als sei es Wasser kippt Gitta die sündig teure Flüssigkeit hinunter. „Das ist Deine Chance, Baby! Ich rate Dir… Nutze sie!“
„Guten Abend, Mutter…“ Eine warme Hand legt sich auf Johannas bloße Schulter. Erschrocken fährt sie herum. Vor ihr steht ein groß gewachsener, unglaublich gut aussehender junger Mann und lächelt auf sie herab. Seine vollen braunen Locken sind streng zurück gegelt, faszinierend dunkelblaue Augen funkeln sie an, gleiten über ihren Körper, kehren langsam wieder zurück zu ihren Augen. Sein intensiver Blick dringt bis in die verborgensten Winkel. Ihre winzigen Nackenhärchen stellen sich auf, ein erregender Schauer rieselt über ihre Haut. Gitta beobachtet die Reaktion des Mannes genau, berührt mit ihrer Hand seinen Arm, schenkt ihm ein spöttisches Lächeln. „Mutter… Das ich nicht lache! Sie könnte Deine Schwester sein!“
Johanna versinkt im Meer seiner Augen. Dieses einzigartige, unverwechselbare Blau… Hendrik van der Lessen, Johanns Sohn! Auf den Fotos sah er ganz anders aus. Jünger, fast noch ein Kind. Aber vor ihr steht ein erwachsener Mann. Er ist ganz anders als sein Vater. Viel größer, muskulös, kein Gramm Fett. Nur diese intensive Ausstrahlung und den unwiderstehlichen Charme scheint er von seinem Vater geerbt zu haben. Und das Talent, sich zu kleiden. Der nachtblaue Anzug steht ihm ausgezeichnet, modelliert perfekt seine durchtrainierte Figur. Den Stehkragen des weißen Hemdes schließt eine Platinspange, selbst die eigentlich unpassenden Sneakers wirken an ihm wie handgefertigte Luxusslipper. Woher weiß er, wer sie ist? An der Hochzeit konnte er nicht teilnehmen. Wichtige Abschlussprüfungen.
Seine amerikanische Elite-Universität gewährte selbst einem van der Lessen keine Ausnahme.
Unverwandt sieht er Johanna an, ein unergründliches Lächeln auf den Lippen. Unter seinem taxierenden Blick droht sie ganz langsam die Fassung zu verlieren. Sie spürt warme Feuchtigkeit zwischen ihren Beinen. Es kommt ihr wie eine halbe Ewigkeit vor, dann endlich lassen seine faszinierenden Augen sie los, wenden sich Gitta zu. „Entschuldigen Sie, Mrs. McGraven. Ich muss Ihnen die Gastgeberin jetzt leider entführen.“
Seine tiefe, männliche Stimme dringt direkt in ihren Unterleib. Ohne es zu wollen, beginnt sie leicht zu zittern. Langsam legt er den Arm um ihre Taille. Sie fühlt den sanften Druck und die Wärme seiner Hand auf ihrer Haut. Mit winzigen, kaum sichtbaren Bewegungen wandern seine Finger über ihre Hüfte. Sanft, aber bestimmt zieht er sie enger an sich, seine Hand ruht jetzt direkt über dem Ansatz ihrer Pobacken. „Ich denke, Sie werden das verstehen, Gitta… Ich kann die einmalige Chance nicht ungenutzt verstreichen lassen, endlich meine Mutter kennen zu lernen.“ Die Frau schmiegt sich eng an Hendrik, flüstert ihm ins Ohr: „Sie ist Johanns Eigentum!“ Ihr manikürter Finger sticht gegen seine Brust. „Da ist etwas in Deinen Augen, Hendrik. Ich kenne diesen Ausdruck nur zu gut.“
Johanna weiß nicht, wie sie sich verhalten soll. Was meint diese Frau? Die Situation ist ihr mehr als unangenehm. Fragend schaut sie Hendrik an. Trunken gleitet Gittas Blick zwischen ihnen beiden hin und her. In ihrer heiseren Stimme schwingt ein ernster, beinahe drohender Unterton: „Ich rate Dir, Hendrik, nimm Dich in Acht!
Du solltest doch am besten wissen, wie er reagiert, wenn ihm jemand seinen Besitz streitig macht.“ Hendriks Lippen lächeln noch immer sanft, aber seine Augen sprühen Funken. „Danke für den Rat, Mrs. McGraven.“
Mit sanftem Druck geleitet Hendrik Johanna zur Bar. Der betörende Duft ihres Parfums steigt in seine Nase, seine Finger streicheln unablässig ihre weiche warme Haut. Er spürt die sanfte Berührung ihres Beckens an seiner Hüfte. Sein Atem beschleunigt sich. Ohne es zu wollen, reagiert sein Körper. Eine mächtige Erektion spannt seine Anzughose. Niemals zuvor hatte eine Gespielin seines Vaters eine solche Wirkung auf ihn. Seit er denken kann, ist sein Vater von attraktiven Frauen umgeben. Nach dem plötzlichen Tod seiner Mutter präsentierte Johann ihm alle zwei Monate eine neue Begleiterin. Von Mal zu Mal wurden sie jünger. Keine blieb lange genug, um sich ihren Namen zu merken. Er hätte alles darum verwettet, dass sein Vater nie wieder heiraten würde. Aber das war, bevor Johanna in Johann van der Lessens Leben trat. Gleich als er diese schöne, unglaublich erregende Frau zum ersten Mal sah, wusste er, dass sie ist etwas ganz Besonderes ist. Intelligent, unnahbar, schwer zu erobern. Ganz anders als die naiven Kindsfrauen, die sich mit luxuriösen Geschenken ins Bett locken lassen. In Johanna hatte sein Vater ein ebenbürtiges Gegenüber. Eine wirkliche Herausforderung für einen passionierten Schürzenjäger. Die perfekte Beute für seinen Vater. Johann musste alle Register ziehen, um sie endlich zur Strecke zu bringen. Seit einem halben Jahr ist Johanna Frau van der Lessen. Seine Stiefmutter. Fragt sich nur, wer hier wem in die Falle gegangen ist. Um das herauszufinden, ist er hier. Noch in dieser Nacht wird er wissen, ob sein Vater der Jäger oder die Beute ist.

Gitta McGravens Blick gleitet durch den Raum. Sie sucht Johann van der Lessen. Da, er steht unter der gewaltigen Kaskade blitzender Glaseiszapfen, prostet gerade dem bekannten Software-Tycoon neben ihm zu. Lächelnd stellt sie sich an seine Seite. „Johann, Darling. Ich vermisse Deine Frau…“ Als sei sie eine lästige Fliege schaut er sie an, dann legt sich ein angestrengtes, künstliches Lächeln auf seine Lippen.
„Ah, Gitta, mein Schatz, geht es Dir gut?“ Die Ehefrau eines seiner besten Kunden, betrunken wie immer. Auch wenn er dieses versoffene Knochengerüst zutiefst verabscheut, selbst er kann es sich nicht leisten, Gitta McGraven zu ignorieren. Van der Lessen hebt leicht die Hand, und eine blutjunge, bildhübsche Bedienung mit auffälligem, flammendrotem Haar reicht ihnen ein Tablett mit Champagnergläsern. Während Gitta das Glas mit spitzen Fingern entgegen nimmt, zieht sie die junge Frau mit ihren Augen aus, streichelt ihr zärtlich über den Unterarm. „Danke vielmals, Darling!“ In Gittas Blick liegt unverhohlene Gier. Johann unterdrückt seinen aufsteigenden Ekel. „Du siehst nicht glücklich aus, Gitta.“ Seine Hand tätschelt ihre Wange. „Na, da wollen wir doch mal sehen, ob Dein alter Freund das nicht ändern kann.“ Mit einer kaum wahrnehmbaren Handbewegung winkt er die junge Frau erneut zu sich heran. „Gitta, darf ich Dir vorstellen? Das ist Erin. Erin mag Frauen… Genau wie Du.“
Lächelnd streicht sich das Mädchen eine kupferne Locke aus der Stirn und schenkt Gitta einen vielsagenden Blick aus hellblauen Augen. Gitta fühlt die Feuchtigkeit zwischen ihren Beinen. Johann senkt seine Stimme, flüstert der rothaarigen Schönheit etwas zu, dann schenkt er Gitta ein strahlendes Lächeln.
„Erin wird Dich ab jetzt persönlich bedienen. Betrachte es einfach als vorgezogenes Geschenk für eine liebe Freundin. Viel Spaß und frohe Weihnachten!“

Geräuschlos schließt er die Tür. Neugierig schaut sie sich um. Eine riesige Fensterfront, ein überdimensional großes Bett, Bücherregale, ein Schreibtisch mit einem Laptop darauf, eine Sitzgarnitur. Alles geschmackvoll arrangiert, penibel aufgeräumt. An den Wänden Fotos von ihm auf einem Surfbrett, beim Wellenreiten, an einem Gleitschirm hängend. „Setz Dich…“ Er zögert einen winzigen Moment, genießt süffisant lächelnd die gespannte Stille. „Mutter…“
Sie zittert am ganzen Körper, bleibt mitten im Zimmer stehen. Gelassen geht er an ihr vorbei zu einem Regal an der Wand, drückt sanft gegen ein Buch. Das Regal schwenkt geräuschlos zur Seite, und eine voll ausgestattete Bar gleitet in den Raum. „Was möchtest Du trinken, Hanna?“ Unwillkürlich zuckt sie zusammen. Sie kann sich nicht mehr daran erinnern, wann jemand sie zuletzt so genannt hat. Im Job und für ihre Freunde heißt sie Jo. Über die Schulter hinweg schaut er sie an. Noch immer steht sie wie angewurzelt mitten im Raum. „Komm, Hanna! Entspann Dich! Wir sind allein. Also noch einmal: Was möchtest Du trinken, Mutter?“
Als er ihr vorschlug, sich aus dem Trubel zurückzuziehen, nahm sie sein Angebot sofort dankend an. Schließlich wurde ihr Zusammensein bereits seit geraumer Zeit von etlichen Gästen mit großem Interesse verfolgt. Auch als er sie zu seinem Zimmer führte, hatte sie sich nichts weiter dabei gedacht. Das ist jetzt anders.
Mein Gott, wie konnte sie nur so naiv sein? Wie konnte sie diese elektrisierende, erregende Anziehungskraft ignorieren, die sich mehr und mehr zwischen ihnen aufbaute?
„Was soll das hier werden, Hendrik?“ Statt einer Antwort nimmt er wortlos zwei Gläser aus dem Regal, stellt sie auf den Tresen, greift mit einer Zange Eiswürfel aus einem Behälter, lässt sie klirrend in die Gläser fallen, gießt eine Flüssigkeit dazu.
Gebannt verharrt sie an ihrem Platz, verfolgt wie in Trance seine Bewegungen, unfähig sich zu rühren. Lächelnd dreht er sich zu ihr um, kommt langsam auf sie zu, reicht ihr ein Glas. „Auf Dein Wohl, Mutter… Und setz Dich endlich!“ Seine Augen scheinen sie zu hypnotisieren. Sie setzt sich auf das Bett, schlägt die Beine übereinander, nimmt einen kleinen Schluck. Die Flüssigkeit brennt in ihrer Kehle.
Schweigend setzt er sich dicht neben sie, lässt seine Augen anerkennend über ihren wohlgeformten Körper gleiten. Unter seinem Blick werden ihre Brustwarzen steif. Seine Lippen berühren beinahe ihren Hals, sein Atem ist ein warmer Hauch. „Gitta hat Recht, ich sollte mich wirklich in Acht nehmen.“ Sie trinkt das Glas aus.
„Wir sollten jetzt besser zurückgehen, Hendrik!“ „So, sollten wir das?“
Er steht auf, dreht sich zu ihr um, starrt schweigend auf sie hinab. Wieder gleiten seine Augen über ihren Körper, als könne er sich nicht satt sehen an ihr. Heißkalte Schauer laufen über ihre Haut. Ihre Schamlippen schwellen an, warme Feuchtigkeit sammelt sich in ihrem Schritt, benetzt ihre Schenkel. Sie kann ihm nicht in die Augen schauen. Seine Stimme klingt heiser vor Erregung. „Mein Vater hatte viele Frauen, Hanna. Schöne Frauen, junge Frauen, willige Frauen. Keine hat mich jemals interessiert.“ Er geht vor ihr in die Knie, nimmt das Glas aus ihrer Hand, stellt es auf den Boden. „Aber Du bist anders. Du bist etwas ganz Besonderes. Wieso gibst Du Dich mit meinem Vater ab? Was fasziniert Dich bloß an diesem alten Mann?“
Seine Augen, sein Blick! Heißes Verlangen durchströmt ihren Körper. „Hendrik, mein Gott, ich bin seine Frau!“ Seine Hände tauchen unter den Saum ihres Kleides, gleiten ganz langsam über ihre langen Beine hinauf bis zum Rand ihrer halterlosen Strümpfe. Für den Bruchteil einer Sekunde hält er inne, dann fahren seine Finger ihre bloßen Schenkel entlang, erreichen beinahe ihre feuchte Scham. Schnell schiebt sie ihren Po ein wenig zurück, weg von seinen lustvollen Berührungen. „Hendrik, hör auf damit!“
Die Begierde lässt seine Stimme zittern. „Spürst Du es nicht auch, Hanna? Da ist etwas zwischen uns…“ Ja, verdammt, da ist etwas zwischen ihnen. Allein seine Anwesenheit erregt sie, macht sie geil. Sie darf diesem Gefühl nicht nachgeben.
Seine Finger gleiten weiter, ertasten ihre unbedeckte Scham. „Du trägst keinen Slip. Extra für ihn, nicht wahr? Ich weiß, das macht ihn geil. Auf diesem Gebiet ähneln wir uns sehr mein Vater und ich.“ Stöhnend vor Lust lässt er seine Finger durch ihren samtigen Spalt fahren, benetzt sie mit ihrer Nässe, massiert ihre Lustknospe.
Sie schaut in seine vor Begierde geweiteten Augen, gibt sich ganz seinen geschickten Bewegungen hin. Plötzlich stößt er seinen Finger mit aller Macht in ihre heiße Enge.
Die Lust explodiert in ihrem Körper. Mit jedem Mal dringt er tiefer in sie ein. Das Verlangen überwältigt sie. Stöhnend legt sie sich zurück auf das Bett, öffnet ihre Schenkel. Ihr Becken schiebt sich ihm entgegen, rotiert schneller und schneller um seinen Finger. Stöhnend spreizt sie ihre Beine weit auseinander, lässt ihn noch tiefer in sie eindringen.
Die Gier tobt in seinem Körper, bringt ihn beinahe um den Verstand. Die Frau seines Vaters windet sich vor Geilheit unter seinen liebkosenden Händen. Nichts könnte ihn mehr antörnen. Gleich als er sie sah, wusste er, dass er sie besitzen musste. Diese Beute ist es wert, sie seinem Vater abzujagen. Das Blut pulsiert in seinem Schwanz, lässt ihn bis zum Bersten anschwellen. Wen er nicht aufpasst, kommt es ihm noch, bevor er diese geile Frau, die Frau seines Vaters, endgültig in Besitz genommen hat.
„Hanna, Hendrik?“ Abrupt lässt er sie los, richtet sich langsam auf. Entsetzt starrt sie ihn an. Er legt den Zeigefinger auf seinen Mund, schüttelt leicht den Kopf. Zum Glück verdeckt sein Körper die Sicht auf Johannas nackten Unterleib. Er sieht die Feuchtigkeit in ihrer zarten Spalte glitzern, beißt sich auf die Lippen, zieht das Kleid über ihre entblößte Scham und wendet sich langsam um.
Sein Vater steht in der Tür, blinzelnd, krampfhaft darum bemüht, im Dämmerlicht des Raumes etwas zu erkennen. Ein Klicken, die Deckenbeleuchtung flammt auf, gleißende Helligkeit blendet Hendrik. Endlich gewöhnen sich seine Augen an das Licht. Niemals wird er den entgeisterten Gesichtsausdruck seines Vaters vergessen. Unverständnis, Verwirrung, Fassungslosigkeit. Der mächtige Johann van der Lessen, zum ersten Mal in seinem Leben nicht Herr der Lage. Ein Gefühl grenzenloser Genugtuung durchströmt ihn. Zufrieden lächelnd steht er auf, leckt sich über die Lippen, das Blut hinterlässt einen metallischen Geschmack in seinem Mund. „Johanna ist schlecht geworden, Vater.“

Mit einem lauten Zischen verdampft das Wasser auf den heißen Steinen. Gitta greift zum Handtuch und lässt es über ihrem Kopf kreisen. Die feuchtwarme Hitze überzieht Erins milchweiße Haut mit einem rosafarbenen Schimmer. Feine Schweißperlen glitzern auf ihrem makellosen Körper, die langen Kupferlocken kleben an ihren schmalen Schultern, winden sich wie Schlangen über ihre kleinen, festen Brüste.
Erin verschränkt ihre feingliederigen Finger hinter ihrem Nacken, dann fahren ihre Hände langsam hinab zu ihren Brüsten, massieren sie in kreisenden Bewegungen. Genussvoll verreibt sie die Feuchtigkeit auf ihrem Körper. Seufzend setzt sich Gitta auf die Holzbank eine Stufe tiefer, direkt vor Erins flachen Bauch. Der Schweiß bildet einen glänzenden Tropfen in der Vertiefung ihres Nabels. Lasziv räkelt sich die junge Frau, öffnet leicht ihre Schenkel, gestattet Gitta einen flüchtigen Blick auf ihren hellrosa schimmernden Spalt. Voller Vorfreude auf diese zarte Köstlichkeit kniet sich Gitta auf die warme Holzbank, beugt sich über Erin und leckt den Tropfen aus dem Nabel. Stöhnend umkreist sie mit der Zunge die kleine Grube, stößt mit der Spitze sanft hinein. Über ihrem Kopf hört sie Erin heftig ausatmen. Dann fühlt sie tastende Finger in ihren Haaren. Keuchend versucht die junge Frau, Gittas Kopf weiter nach unten zu schieben. „Oh, nein, meine Elfe. Noch nicht. Erst will ich mir Deine süßen, prallen Himbeeren schmecken lassen.“ Ihre Lippen schließen sich ums Erins steife Brustwarze, ziehen sie saugend lang.
„Bitte, Gitta, komm! Ich bin so scharf und hier drinnen ist es kaum zum Aushalten. Leck mich, bevor ich noch vor Hitze und Geilheit in Ohnmacht falle.“ Gitta setzt sich auf, streichelt mit einer Hand Erins Brüste, lässt die andere an der Innenseite ihres Schenkels hinab gleiten. Behutsam spreizen Gittas Finger die zarten Schamlippen, streichen durch den samtigen Spalt. „Oh ja, Prinzessin, Du bist tatsächlich geil. Dein süßer Saft fließt nur so aus Dir heraus. Am liebsten würde ich Dich jetzt auf der Stelle aussaugen, aber ich will nichts riskieren. Komm, wir suchen uns ein anderes lauschiges Plätzchen.“
Gitta zieht Erin hinter sich her zur Terrassentür. Seit ihrer kurzen, aber heftigen Affäre mit Johann kennt sie sich bestens aus in der Villa van der Lessen. Mit flinken Händen öffnet sie die Schiebetür und stößt die völlig überraschte Erin in den eiskalten Schnee. Schreiend will die junge Frau wieder aufspringen. Blitzschnell stürzt sich Gitta über sie und drückt sie mit ihrem heißen Körper in die glitzernde Kälte. „Oh nein, Baby! Genieße es!“ Für einen Moment stockt Erin der Atem, dann greift sie mit beiden Händen in den Schnee und verteilt die eisige Masse auf Gittas heißem Rücken. Jetzt ist es Gitta, die erschrocken zusammenfährt. Einen winzigen Augenblick lang starrt sie Erin entsetzt an, dann leckt sie den schmelzenden Schnee von deren seidiger Haut.
„Küss mich, Gitta!“ Seufzend presst Gitta ihren Mund auf Erins weiche Lippen, stößt ihr die Zunge zwischen die Zähne, saugt an ihr, als wolle sie sie ihr aus dem Hals reißen. Die Hitze der Frauenkörper vermischt sich mit der Kühle des Schnees. Feiner Dampf steigt von ihren ineinander verschlungenen Leibern in das Dunkel der Nacht. Zitternd vor Verlangen und Kälte küssen und streicheln sich die beiden Frauen wie im Rausch, wälzen sich aneinander geklammert in der weißen Pracht. Plötzlich springt Gitta auf, reißt Erin mit sich hoch und schiebt sie zurück in das warme Haus.
Kaum hat sie die Tür hinter sich geschlossen, zerrt sie die junge Frau an sich und schleckt ihr die Feuchtigkeit von der Haut als trockne eine Katze ihrem Kind das Fell. Wohlig schnurrend windet sich Erin unter Gittas liebkosender Zunge. Stöhnend stößt Gitta ihre kalten Finger in Erins heißen Spalt, genießt wollüstig zitternd deren entsetzten Schrei. Immer schneller massiert sie die kleine feste Perle zwischen Erins Schamlippen, fühlt die warme Nässe, entlockt dem Mädchen jene unnachahmlichen Laute des Verlangens, die sie so geil machen. Erin beugt die Knie, kommt ihrem streichelnden Finger entgegen, bewegt ihr Becken immer heftiger an ihm vor und zurück. „Ja, Gitta, ja! So ist es gut! Schneller, fester! Ja, ja, ja. Mir kommt es gleich!“ Gitta kniet sich auf den Steinboden, umfasst mit beiden Händen Erins kräftige kleine Pobacken und haucht ihren warmen Atem gegen Erins sanft gewölbten Venushügel. Die junge Frau ist vollständig rasiert, ihre rosigweiße Haut schimmert mädchenhaft zart. Gittas Zunge sucht sich ihren Weg, vollendet das, was ihr Finger begonnen hat. Wilde Zuckungen erfassen Erins Unterleib, spitze Schreie wehen über Gitta hinweg, köstlich duftender Lustsaft benetzt ihr Gesicht. Gierig leckt sie ihn auf. Die Geilheit tobt in ihrer Scham, schreit nach Befriedigung. Ohne sich weiter um Erin zu kümmern, setzt sie sich zurück auf ihre Fersen, spreizt die Knie und massiert mit dem Finger ekstatisch keuchend ihre erigierte Lustknospe. Schwer atmend sinkt Erin auf die Fliesen und beobachtet Gitta voller Verlangen. Nur auf sich selbst konzentriert presst und zwirbelt Gitta ihre Brustwarze zwischen Daumen und Zeigefinger. Gleichzeitig dringt der Finger ihrer freien Hand zuerst in ihre feuchte Höhlung, wandert dann weiter nach hinten und verschwindet erneut. Erin kann sich nicht länger beherrschen, schiebt die Hand zwischen ihre vibrierenden Schenkel, sucht das Zentrum ihrer Lust und gibt sich mit zuckenden Hüften ihrer Begierde hin. Gitta setzt sich auf, beugt sich nach vorn, stützt sich mit einer Hand auf dem Boden ab. Wie ein Tier kniet sie vor Erin, ihre katzenhaften grünen Augen blicken durch sie hindurch. Keuchend reibt Gitta immer schneller und heftiger an ihrer Lustperle, schwingt ihren Körper rhythmisch hin und her. Langsam dreht sich Erin um, wendet Gitta den Rücken zu. „Kannst Du nicht ertragen, wie ich es mir mache? Schau mich gefälligst an, Erin!“ Wortlos legt sich Erin rücklings auf den Boden, gleitet geschmeidig unter Gittas zuckenden Körper, lässt ihre Schenkel direkt unter Gittas Kopf auseinander fallen. Wie gebannt starrt Gitta auf die sich öffnende Blüte, riecht den betörenden Duft. Gierig zieht sie die Luft durch ihre Nase ein, der animalische Geruch scheint zu explodieren in ihrem Gehirn. Während sie genießerisch Erins Lustparfum einatmet, spürt sie eine flinke Zunge in ihrer Scham. Sekundenbruchteile später dringt ein schmaler Finger in ihre Poöffnung. Nur mit Mühe kann sie sich davon abhalten, ihre Scham mit aller Macht auf Erins Gesicht zu drücken. Ihre Finger krallen sich in den Boden, vorsichtig senkt sie ihre Hüften. Erins Zunge schlängelt durch ihren feuchten Spalt, ihr Finger kreist in ihrem Po. Ein Orgasmus nach dem anderen versetzt ihren Unterleib in ekstatische Zuckungen. „Ja, meine Elfe, ja! Leck mich, saug mich aus. Du bist so gut.“ Außer sich vor Lust presst sie sich mit aller Macht auf Erins Gesicht. „Du bist das beste Weihnachtsgeschenk, das ich je hatte.“

Vorsichtig nimmt sie eine hauchdünne Kristallkugel aus der Verpackung, schreitet langsam um die raumhohe Edeltanne, begutachtet jeden einzelnen Zweig, sucht den perfekten Platz. Ihre seidig glänzenden, schwarzen Haare sind in einem komplizierten Knoten gebändigt. Jeans und T-Shirt schmiegen sich eng um ihre sinnliche Figur. Sie trägt keine Schuhe. Ihre nackten Füße hinterlassen dunkle Spuren auf dem hellgrauen Velours. Langsam stellt sie sich auf die Zehenspitzen, streift die winzige Öse behutsam über die Nadeln des Zweiges, tritt zwei Schritte zurück, betrachtet kritisch ihr Werk. Zufrieden lächelnd geht sie zu der antiken japanischen Lacktruhe, beugt sich anmutig darüber, verharrt kurz, greift mit spitzen Fingern einen täuschend echten Eiszapfen aus Glas, wiederholt die Prozedur…
Er hält den Atem an, verfolgt mit lüsternen Augen ihre weichen geschmeidigen Bewegungen. Die Begierde pocht in seinem Unterleib, lässt ihn zittern vor Erregung. Er sollte jetzt besser gehen. Stattdessen bleibt er wie angewurzelt in der Tür stehen, genießt seine immer stärker werdende Geilheit. Sie ahnt nicht, dass er sie beobachtet. Nach der Begegnung mit seinem Vater hatte er sich geschworen, ihr aus dem Weg zu gehen. Er könnte sie jederzeit haben, wenn er nur wollte, aber das Wissen darum allein reicht ihm nicht.
Sie ist die fleischgewordene Versuchung! Er muss sie besitzen, seinem Vater die Beute abjagen, ihm endlich beweisen, dass er ihm ebenbürtig ist. So viele Jahre hat er sich verzweifelt dagegen gewehrt, ein van der Lessen zu sein. Egoistisch, selbstherrlich, machtgeil. Er spürt das Jagdfieber in sich aufsteigen, den unbändigen Drang zu erobern, den Willen zur Macht. Die niederen, lange verdrängten Instinkte der van der Lessens brechen sich Bahn, steuern sein Denken und Handeln. Diabolisch lächelnd greift er sich in den Schritt, reibt mit zunehmender Gier seine mächtige Erektion, fühlt die animalischen Gelüste in seinem Blut kreisen. Er will diese Frau, und er wird sie sich nehmen. Rücksichtslos und ohne Skrupel. Nein, er ist nicht wie sein Vater, er ist besser als er…
Johanna nimmt den lederbezogenen Hocker, stellt ihn dicht an die riesige Blautanne, schaut hinauf zur Spitze und schätzt die Entfernung ab. Die Wohnhalle ist bestimmt vier Meter hoch, und der Baum reicht bis zur Decke. Um den obersten Kranz zu erreichen, wird sie eine Leiter brauchen. Gedankenverloren geht sie zurück zu der Truhe mit dem Weihnachtsbaumschmuck. Die Auswahl ist überwältigend, aber sie hat sich bereits entscheiden. Eine Dekoration aus Glas, Silber und Weiß. Schlicht und edel. Genau wie das Ambiente in der Poolhalle. Unweigerlich steigt die Erinnerung an die Party in ihr auf. Für die Gäste und ihre Rolle als Gattin des Börsengurus war der Abend ein voller Erfolg, für sie selbst der Beginn ihrer persönlichen Hölle. Nichts ist seit dieser Nacht mehr wie es war. Zum ersten Mal verweigern ihre bis jetzt so perfekt kontrollierten Gefühle den Gehorsam. Ihre Gedanken kreisen ständig um Hendrik, ihr Körper verzehrt sich nach seinen leidenschaftlichen Berührungen. Jede Minute hatte sie sehnsüchtig gehofft, ihn irgendwo im Haus zu treffen. Aber er schien wie vom Erdboden verschluckt. Natürlich, er geht ihr bewusst aus dem Weg. Alles andere wäre Wahnsinn. Dummerweise steigert sein abweisendes Verhalten ihr Verlangen noch. Zum ersten Mal ist sie Johanns Aufforderung zum Sex nicht nachgekommen. Wie hätte sie auch mit dem Vater, nachdem sie mit dem Sohn… Nein, sie muss einen kühlen Kopf bewahren, zu ihrem alten Programm zurückkehren und wie gewohnt logisch und berechnend handeln. Niemals würde sie für eine flüchtige Affäre ihre Zukunft aufs Spiel setzen.
Etwas zu heftig zerrt sie das Seidenpapier von der Kugel, beinahe zerspringt das Glas unter ihren Fingern. Vorsichtig legt sie das filigrane Gebilde in ihre offene Hand. Seltsam verzerrt spiegelt sich ihr Gesicht darin. Die böse Stiefmutter… Von außen schön anzusehen, aber innerlich verdorben. So sehr sie auch wünscht, das Geschehene rückgängig zu machen, Schneewittchen hat ihre Unschuld für immer verloren. Schnell legt sie ihre Hand über die glänzende Kugel, verdeckt den verräterischen Anblick. Wenn Hendrik erst wieder in Harvard ist, kann er ihr nicht mehr gefährlich werden. Behände steigt sie auf den Hocker, reckt sich ganz weit nach oben und hängt die sündig teure, mundgeblasene Kugel behutsam über den Tannenzweig. Johann hatte ihr angeboten, das Schmücken des Weihnachtsbaumes einem professionellen Service zu überlassen. Ihr helles Lachen hallt durch den Raum. Professionelle Baumschmücker! Mein Gott, wenn sie das ihrem Vater erzählen würde…
Sie holt eine zierliche Kristallschneeflocke aus der Lacktruhe, setzt langsam ihren Fuß auf den weichen Hocker, balanciert sich aus, zieht den zweiten Fuß nach, versucht auf den Zehenspitzen stehend, den ausgewählten Zweig zu erreichen.
„Kann ich Dir helfen?“ Der Schreck lässt sie zusammen fahren. Sie taumelt, verliert das Gleichgewicht, droht abzustürzen. Kräftige Hände umfassen ihre Hüften, geben ihr Halt. Mit großen Augen schaut sie auf ihn hinab.
Sein Blick gleitet langsam über ihren sinnlichen Körper, streift ihre festen Brüste, ihre weichen Hüften, ihre langen festen Schenkel. Das Blut pumpt rhythmisch in seinem steifen Schwanz. Er unterdrückt ein triumphierendes Lächeln, löst seinen lüsternen Blick aus ihrem Schritt, zwingt sich, zu ihren verführerischen Augen zurückzukehren.
„Hier bist Du also… Mutter…“
Ihre riesigen schwarzen Augen funkeln ärgerlich, schleudern Blitze auf in herab. „Mein Gott, Hendrik! Bist Du wahnsinnig geworden, mich so zu erschrecken!?“
Er spürt ihre angespannten Muskeln unter seinen Händen. Beinahe könnte er mit seinen Fingern ihre schmale Taille vollständig umfassen. Ihre vollen Brüste heben und senken sich nur wenige Zentimeter über seinem Kopf. Ihre Wut törnt ihn an, steigert seine Geilheit ins Unermessliche. Er tut so, als könne er ihrem vorwurfsvollen Blick nicht Stand halten, schaut gespielt verlegen auf ihre nackten Füße. Gepflegte Nägel, rosafarben lackiert. Allein ihre Füße sind erotischer als alles andere an den Frauen, die er bis jetzt in seinem Bett hatte. Der Druck in seinem Schwanz wird unerträglich. Ohne dass er es will, kommt es ihm. Sein Saft durchfeuchtet seinen Slip.
„Du kannst mich jetzt los lassen, Hendrik.“ Als seien ihre Hüften siedend heiß, schnellen seine Hände zurück. Schnell steigt sie vom Hocker herunter, streicht sich über die Haare, geht an ihm vorbei zur Truhe. Mühsam beherrscht gibt sie ihrer Stimme einen harmlosen Klang. „Wenn Du schon einmal da bist… Stell die Leiter auf und reich mir die Kerzenhalter an!“ Leicht hebt er die schön geschwungenen Augenbrauen, seine vollen Lippen lächeln spöttisch. „Wie Du befiehlst, Mutter!“
Über die Schulter hinweg wirft sie ihm einen bitterbösen Blick zu. Seine eisblauen Augen glitzern kalt. Sie schluckt trocken.
Mit einer Hand sichert er die Leiter, mit der anderen reicht er ihr den Kerzenhalter hinauf. Ihre Finger berühren sich. Ein Stromschlag rast durch ihn hindurch. Er sieht ihre prallen Pobacken, fühlt, wie die Begierde erneut von ihm Besitz ergreift.
Sie hängt den silbernen Kerzenhalter über die Tannenzweigspitze, steigt langsam eine Stufe hinunter. Ihr Po reckt sich ihm entgegen, berührt beinahe sein Gesicht. Die Erkenntnis trifft ihn wie ein Schlag: Sie spielt mit ihm! Siedendheißes Verlangen rast durch seinen Körper, tobt in seinen Lenden. Seine Hände verselbständigen sich, legen sich um ihre Hüften, gleiten unter ihr Shirt, fahren hoch zu ihrem Busen.
Ein weiterer Schritt die Leiter hinunter, seine Finger drücken gegen ihren BH, heben ihn über ihre festen Brüste. „Ich glaube, es ist besser, wenn Du jetzt gehst…“ Sie wendet sich zu ihm um, befeuchtet mit der Zungenspitze ihre Lippen, lächelt süßlich. „Mein Sohn.“
Mit aller Kraft reißt er sie von der Leiter, fängt sie in seinen Armen auf, erstickt mit seinen Lippen ihren Schrei. Gierig stößt er seine Zunge in ihren Rachen, erforscht jeden Winkel, saugt wie wild an ihr. Er spürt ihren Körper, ihre weichen Brüste, fühlt ihr erregendes, panisches Zittern. Ihre Finger verschränken sich in seinem Nacken, wie ein Kind hängt sie an ihm. Einen winzigen Moment zögert er, dann legt er sie wortlos auf den weichen Teppichboden. Sie dreht sich weg, will aufspringen, da stellt er seinen Fuß auf ihren Bauch. „Bleib, wo Du bist!“
Der schmerzhafte Druck lässt sie aufstöhnen. „Verdammt, nimm Deinen Fuß von mir! Du tust mir weh!“ Ihre Augen scheinen ihn zu erdolchen. Schweigend starren sie sich an. Er steht über ihr wie ein triumphierender Jäger über seiner erlegten Beute. In seinen Augen funkelt unverhohlene Gier. Der Anblick macht ihr Angst und erregt sie zugleich. Betont langsam hebt er seinen Fuß von ihrem Bauch und stellt ihn zurück. Sie könnte jetzt aufstehen und fliehen, wenn sie wollte. Nichts hindert sie mehr daran. Aber sie will nicht. Unsichtbare Fesseln halten sie am Boden fest. Regungslos liegt sie da, keuchend vor Verlangen, bebend vor erregender Ungewissheit.
Süffisant lächelnd streift er sich das Shirt über den Kopf, knüllt es zusammen, wirft es in die Tanne. Direkt über ihr löst sich eine Kugel vom Zweig, fällt auf einen Kerzenhalter, zerspringt in tausend Teile. Winzige Splitter regnen auf sie herab, glitzern auf ihrem Körper. Mit einer Mischung aus Faszination und Abscheu starrt sie ihn an. Auf seinem nackten Oberkörper glänzt ein hauchfeiner Schweißfilm, modelliert seine trainierten Muskeln. Seine Stimme ist ein eisiges Flüstern.
„Zieh Dich aus, Hanna!“
Ihr Verstand schreit nein, aber ihre Hände streifen das Shirt von ihrem Körper, ziehen den BH aus, öffnen den Reißverschluss ihrer Jeans und zerren sie mitsamt dem Slip von ihren Hüften. Die ganze Zeit über beobachtet er sie. Keine Regung erscheint auf seinem Gesicht, aber mit jedem Atemzug wird sein Atmen schneller, heftiger. Schließlich geht es über in ein leises Stöhnen.
Nackt liegt sie vor ihm, die Frau seines Vaters, wehrlos, willenlos, geil. Ein unbeschreibliches Gefühl von Macht durchströmt ihn. Er wird es ihr besorgen wie noch kein Mann zuvor. Jedes Mal, wenn sie mit seinem Vater zusammen ist, wird sie an ihn denken. Seine Finger nesteln an seinem Reißverschluss, blitzschnell entledigt er sich seiner Jeans, schmeißt sie in die Zweige. Das Klirren zerberstenden Glases durchdringt die Stille. Er tritt nah an sie heran, seine mächtige Erektion schwebt über ihr. „Nun, Hanna, sag es mir. Was hat er, was ich nicht habe?“
Sie starrt auf seinen Schwanz, lässt ihre Schenkel auseinander fallen, präsentiert ihm ihre feuchte, rosige Scham. „Er hat etwas, was Du niemals bekommen wirst!“ Wutentbrannt stürzt er sich auf sie, umklammert ihre Handgelenke, hält sie fest. Stöhnend drängt er seine Lenden zwischen ihre Schenkel, dringt mit aller Macht in sie ein. „Es gibt nichts, was ich niemals bekommen werde, Hanna! Was ich haben will, nehme ich mir!“ Ihre Nägel graben sich in seine Schultern. Ihre Hüften beugen sich ihm entgegen, rotieren um seinen harten Schwanz. Immer schneller stößt er zu.
Sie windet sich unter ihm, öffnet ihren Mund… Er reißt sie hoch, krallt seine Finger in ihre Hüften, drückt sie mit aller Macht auf seinen Schwanz. Sie schaut zur Decke, schreit auf vor Lust. Wie wild lässt sie ihr Becken auf ihm tanzen, saugt seinen Saft aus ihm heraus. Kurz bevor es ihm kommt, schreit er auf vor Entsetzen. Hinter der Tanne tritt eine Gestalt hervor. Verzweifelt will er sich von ihrem Körper lösen, doch seine Muskeln gehorchen ihm nicht. Während er stöhnend seinen Saft in sie hinein pumpt, sieht er seinem Vater in die Augen. Ein triumphierendes Lächeln liegt auf Johann van der Lessens Lippen. „Ich dachte schon, ich hätte Dich für immer verloren, mein Sohn! Aber Johanna ist eine geschickte Jägerin und wie ich sehe, hat sich die Jagd gelohnt.“

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