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Sophia öffnet die Schiebetür des Zugabteils und lächelt den Mann am Fenster freundlich an. „Entschuldigen Sie bitte, ist hier noch frei?“ Der Mann lässt die Zeitung etwas sinken, und faszinierend stahlblaue Augen taxieren sie über den Rand hinweg von oben bis unten. Dann blicken die Augen nacheinander fragend auf jeden der freien Sitzplätze und eine tiefe angenehme Stimme füllt das leere Abteil. „Entschuldigen Sie, meine Damen und Herren. Haben wir noch einen freien Platz für die junge Dame?“ Die Ironie ist nicht zu überhören. Oh Gott, ein selbsternannter Komiker!
Schon will sie die Tür wieder schließen, da steht er auf, greift wortlos ihre Reisetasche und hebt sie in die Gepäckablage gegenüber seinem Sitz. Der herb-aromatische Duft eines ausgefallenen Rasierwassers steigt ihr in die Nase, und sie fühlt die sanfte Berührung seiner Hand an ihrem Arm. Während er ihre Tasche verstaut, nimmt sie ihn zum ersten Mal bewusst wahr. Er ist groß, breit wie ein Schrank, und sein dunkelblauer Nadelstreifenanzug sitzt perfekt an seinem durchtrainierten Körper. Erstklassiker Stoff, exzellenter Schneider. Seine dunkelblonden, kurz geschnittenen Haare durchziehen helle Strähnen, und das natürliche Braun seines Teints stammt nicht aus einem Solarium. Winzige goldene Härchen kräuseln sich unter der blütenweißen Hemdmanschette hervor. Eine sündhaft teure Uhr schmückt sein Handgelenk. Schmale Hände, lange Finger, gepflegte Nägel. Anscheinend ein Typ mit sehr viel Freizeit und noch mehr Geld. Sie versinkt im glitzernden Meer seiner Augen. „Meine Dame, die Herrschaften sind einverstanden, bitte nehmen Sie doch Platz in unserem illustren Kreis.“ Er zeigt kurz auf den freien Fensterplatz ihm gegenüber, setzt sich und verschwindet wieder hinter seiner Zeitung.
Sophia setzt sich, schlägt die langen Beine übereinander und liest die Schlagzeilen auf dem Titelblatt seiner „Times“. Irgendetwas irritiert sie maßlos. Dieser Mann reagiert völlig anders, als sie es sonst gewohnt ist. Seit sie weibliche Formen entwickelte, spricht ihr Körper die Instinkte der Männer an. Falls es den Schöpfer wirklich geben sollte, so hat er sich einen üblen Scherz mit ihr erlaubt: Naturblonde lockige Haare, riesige blaue Augen, Stupsnase, volle Lippen und eine üppige, wohlgeformte Figur. Selten kehren die Blicke der Männer von ihrem ausladenden Busen zurück zu ihren Augen. Sie ist der fleischgewordene feuchte Traum, und sie hasst es wie die Pest, so auszusehen! Kaum jemand interessiert sich für ihren Geist, die meisten starren nur auf ihren Körper. Neidische Frauen, geile Männer. Gott, sie würde sonst etwas darum geben, nur einen Tag unscheinbar und normal zu sein! Vielleicht heute, vielleicht in diesem Augenblick. Der Mann hinter der Zeitung nimmt jedenfalls nicht die geringste Notiz von ihr.
Sie schaut aus dem Fenster, die Landschaft rast vorbei. Noch 6 Stunden bis München. Der Mann versteckt sich weiter hinter seiner Zeitung und behandelt sie wie Luft. Aus ihrer Umhängetasche holt sie ein Buch hervor und versucht zu lesen. Wohltuende Stille, nur ab und an unterbrochen vom Knistern der umgeblätterten Zeitungsseiten. Das gleichförmige Rattern des Zuges und die kurze Nacht gestern locken den Schlaf herbei. Ihre Lider werden schwer, das Buch gleitet aus ihren Händen, und sie versinkt in ihren Träumen.

Ein seltsames Geräusch dringt an ihr Ohr. Schneller, keuchender Atem. Der Zug - der Mann!! Sie will sofort die Augen aufschlagen, besinnt sich aber eines Besseren. Nur wenige Millimeter hebt sie die Lider und blinzelt durch die Wimpern. Als schlafe sie noch immer tief und fest seufzt sie leise auf und setzt sich dann so, dass sie ihn sehen kann.
Ein Alptraum! Sie träumt nur einen schwachsinnigen Traum und wacht bestimmt gleich auf. Aber nein, was sie da sieht ist real! Krampfhaft unterdrückt sie das Bedürfnis, laut aufzuschreien. Widersprüchliche Gefühle kämpfen in ihr: Es ist einfach nur peinlich, entwürdigend, erniedrigend - und geil!
Stahlblaue Augen hängen an ihrem Busen. Unbeschreibliche Lust liegt in seinem Blick. Seine Lippen sind leicht geöffnet. Der Reißverschluss seiner Anzughose steht offen und mit der rechten Hand streichelt er langsam seinen großen steifen Schwanz. Was soll sie tun? Aufwachen, ihn anschreien und den Zugbegleiter rufen? Ja, natürlich, das ist es! Aber irgendetwas hindert sie daran.
Ein heiseres Flüstern weht zu ihr herüber. „Gott, wenn Du wüsstest, wie schön Du bist! Wenn Du wüsstest, wie geil Du mich machst. Ja, verdammt, Du bist die geilste Frau, die ich je sah!“
Die Bewegung seiner Hand wird schneller. Sophia fühlt ihre Brustwarzen steif werden. Hoffentlich bemerkt er es nicht. Wieder verändert sie ihre Sitzposition, öffnet leicht ihre Beine und lässt ihre Hand wie unabsichtlich in ihren Schoß sinken. Ein kleines Stück schiebt sie ihren Po nach vorn, und ihr Rock rutscht hoch über ihre Knie. Der Mann stöhnt auf. „Jaaa, meine Schöne… Du machst mich so geil, merkst Du dass nicht?“ Sophia legt den Kopf zurück, ihre blonden Locken fließen über ihre Schultern, und ihre vollen Brüste recken sich ihm aufreizend entgegen. Heiße Feuchtigkeit durchnässt ihren Slip. Okay, wenn das meine Wirkung auf Männer ist, dann will ich auch etwas davon haben! Du hast das Spiel begonnen, jetzt bin ich am Zug!
Lasziv befeuchtet sie ihre Lippen mit der Zunge. Der Mann lässt seinen Schwanz los, hebt seinen Po leicht an und zieht seine Anzughose bis zu den Knien hinunter. Wie kann er sich so sicher sein, dass sie wirklich schläft? Ein kalter Schauer läuft über ihre Haut. Vielleicht hat er längst bemerkt, dass sie nur noch so tut als ob! Sie dreht sich zur Seite, ihre Hand rutscht höher, und der Saum ihres Rockes gibt den Spitzenbesatz ihrer halterlosen Strümpfe frei. Aus den Augenwinkeln beobachtet sie ihn. Ein jungenhaftes Gesicht, aber die kleinen Fältchen um seine Augen verraten sein wahres Alter. Bestimmt über 40. Der dunkelbraune Dreitagebart steht ihm ausgezeichnet. Hätte sie ihn in einer anderen Situation kennen gelernt, er könnte ihr sogar gefallen. Seine Finger schließen sich wieder um seine Erektion, gleiten rhythmisch daran auf und ab. „Komm, schöne Unbekannte, mach die Augen auf! Ich weiß, dass Du schon längst nicht mehr schläfst.“ Schamesröte schießt in ihre Wangen. Langsam hebt sie die Lider, zieht ihren Rock herunter und faucht ihn wütend an. „Was fällt Ihnen ein, Sie geiles Schwein? Ich schreie um Hilfe!“ Er lächelt wissend. „Nein, das tust Du nicht! Ich spüre es, Du bist genauso geil wie ich. Betrachte es einfach als Fügung des Schicksals. Zwei Menschen, zwei Seelen, zwei Körper. Füreinander bestimmt. Vereint für den Bruchteil einer Ewigkeit. Komm her zu mir, fleischgewordene Sünde!“
Langsam steht sie auf, geht zur Schiebetür und zieht die Gardinen zu. Dann stellt sie sich vor ihn, hebt ihren Rock bis kurz vor ihre Scham. Mit vor Lust geweiteten Pupillen starrt er auf ihre nackten vibrierenden Schenkel. Sie fasst unter sein Kinn, hebt seinen Kopf sanft hoch und schaut ihn herausfordernd an. „Willst Du es Dir lieber selber machen, schöner Unbekannter, oder lässt Du mich mitspielen?“ Er zieht sein Jackett aus, legt es auf den Sitz neben sich, umfasst ihre Hüften mit beiden Händen. „Ja, mein Gott, was glaubst Du? Du siehst doch, wie geil Du mich machst!“ Sie kniet sich auf den Sitz über ihn, schiebt ihren String zur Seite und lässt ihre Scham wenige Zentimeter über seiner Eichel schweben. Leise stöhnt er auf, dann streicht sein Finger zärtlich durch ihre feuchte Spalte. „Du bist unglaublich! Ich hätte nie gedacht… Ja, komm, Du Wahnsinnsfrau, spiel mit mir!“ Zentimeter für Zentimeter senkt sie ihren Unterleib auf seinen Schwanz. Er schiebt ihren Pulli hoch, öffnet ihren BH und streichelt ihre Brüste. Langsam löst sie den Knoten seiner Krawatte, zieht sie durch den Kragen und knöpft sein Hemd auf. Ihre Finger gleiten unter den seidigen Stoff, spielen mit den krausen Haaren auf seiner muskulösen Brust. Seine Haut ist warm und weich. Ihre Lippen berühren seinen Hals, er riecht fantastisch. Wellen der Lust durchfluten ihren Unterleib, und sie bewegt sich langsam an ihm auf und ab. Ihre Zunge malt Kreise an seinem Hals, gleitet hinunter zu seiner Brust. Seine Finger fassen in ihre Haare, er zieht ihren Kopf zu sich heran und versucht, sie zu küssen. Sie stemmt sich gegen seine Schultern, lächelt süffisant. „Oh, nein, mein unbekannter Lover, in dieser Situation halte ich es mit den Professionellen: Küssen ist nicht erlaubt!“
Er stöhnt laut auf, sein Schwanz stößt immer schneller und immer tiefer in sie hinein. Seine Hände pressen ihr Becken mit aller Kraft auf seine Erektion, er hebt seine Lenden vom Sitz, lässt sie unter ihr kreisen. „Mein Gott, träume ich oder ist es Wirklichkeit? Ja, es ist tatsächlich wahr, und es macht mich irrsinnig geil! Jaa, verdammt, es kommt mir gleich!“ Sie nimmt seine Hände von ihren Hüften und schlingt die Krawatte wie eine Fessel um seine Handgelenke. „Komm schon! Mach es mir, bevor uns jemand stört!“ Sie legt seine gefesselten Hände um ihren Nacken. Seine Unterarme drücken gegen ihre Schultern. Seine Lippen schließen sich um ihre Brustwarze, saugen wie wild daran. Ihre Hände tauchen unter sein Hemd, ihre Nägel streichen fest über seinen Rücken. Wie von Sinnen hämmert er seinen Schwanz in sie hinein. „Gott, Du bist die fleischgewordene Lust. Ja, Du weißt, was ich brauche! Ja, gib es mir!“ Sophia schließt die Augen. Sie will nicht mehr denken, nur noch fühlen, fühlen! Seine Härte füllt sie vollkommen aus, scheint in jede ihrer Zellen einzudringen. Während ihre feuchte Höhlung sich immer enger um ihn schließt, öffnet sie den Knoten der Krawatte, schlingt sie um seinen Hals und zieht ihn nah zu sich heran. „Ich spüre es, schöner Fremder, Dein Schwanz schwillt in mir an. Es kommt Dir gleich, nicht wahr?“ Sie kreuzt die Enden der Krawatte vor seinem Kehlkopf, zieht leicht daran. Das klare Blau seiner Augen trübt sich, sein keuchender Atem streicht über ihre Haut. Triumphierend lächelnd zieht sie die Schlinge stärker zu. Er schließt die Augen, beißt sich auf die Lippen, seine Finger graben sich in ihre Hüften, stöhnend pumpt er sein Sperma in sie hinein.
Wortlos steht Sophia auf, schließt ihren BH, streicht ihren Rock glatt und lässt sich in ihren Sitz fallen. Als wäre nichts gewesen nimmt sie ihr Buch auf und liest darin.
Schweigend richtet er seine Kleidung. Plötzlich ein leises Räuspern. Er beugt sich zu ihr herüber, nimmt das Buch aus ihrer Hand. „Entschuldigen Sie bitte, aber… Ich… Nun, so etwas ist mir noch nie passiert. Ich… Ich hätte schon gern Ihren Namen gewusst.“ Langsam schaut sie zu ihm auf, ihr Blick sucht seine Augen. „Fügung des Schicksals. Bruchteil einer Ewigkeit. Namen sind Schall und Rauch!“ Er kniet vor ihr nieder, fasst ihre Hände. „Nein… Ich… Gott, machen Sie es mir doch nicht so schwer…“ Sie lächelt ihn an. „Wenn es Ihnen dann besser geht… Ich heiße Sophia Ullmann.“ Seine Brauen heben sich leicht, dann lässt er sich lauthals lachend in seinen Sitz fallen. „Sophia Ullmann, ich fasse es nicht! Haben Sie zufällig um 18.00 Uhr ein Vorstellungsgespräch in der Werbeagentur First in München?“ Sophia schaut ihn entgeistert an. „Woher wissen Sie das?“ Noch immer lachend bindet er seine Krawatte. „Mein Name ist Gernot First, und Sie haben, wenn mich nicht alles täuscht, heute einen Termin mit mir, schöne Unbekannte.“ Entsetzt springt Sophia auf, reißt ihre Reisetasche aus der Ablage und geht zur Tür. Seine Hände halten sie fest, sie fühlt seine heißen Lippen an ihrem Hals. „Flucht ist keine Lösung, Sophia! Ich bin zwar der Chef der Agentur, aber selten anwesend. Du bist eine geniale Frau, Sophia, und First braucht Mitarbeiter wie Dich. Fügung des Schicksals, nicht wahr? Ich bitte Sie, geben Sie mir eine Chance, Frau Ullmann!“

Leonhard drückt die Track-Taste der Beamer-Fernbedienung. Die letzte Grafik seines Vortrages über den Finanzstatus von Betaron Instruments erscheint auf der Leinwand. Ein dünner Schweißfilm liegt auf seiner Stirn. Seit einer halben Stunde sind die Augen aller Führungskräfte von Vitratech auf ihn gerichtet. Er fährt mit dem Laserpointer die aufsteigende Linie nach. „Wie Sie anhand der Grafik unschwer erkennen können, meine Damen und Herren, entwickelte sich der Aktienkurs von Betaron im Verlauf des letzten Börsenjahres ausgesprochen erfreulich…“ „Erfreulich ist wohl leicht untertrieben, Herr Martens!“ Grüne Augen unter langen Wimpern funkeln ihn spöttisch an. Zustimmendes Gelächter erfüllt den Konferenzraum. Wenn Frau Dr. Theresa Immensee einen Witz macht, hat man zu lachen. Leonhard hält ihrem durchdringenden Blick Stand und lächelt ebenfalls. „Welchen Begriff würden Sie vorziehen, Frau Dr. Immensee? Exorbitant? Überproportional positiv? Echt total geil?“ Zufrieden registriert er das erschrockene Zucken in den Gesichtern. Dunkelrote Lippen entblößen schneeweiße Zähne, die Tochter des Inhabers von Vitratech und derzeitige Geschäftsführerin lehnt sich lässig in ihrem Stuhl zurück, schlägt in einer aufreizenden Bewegung die langen Beine übereinander, und ihre dunkelgrünen Augen bohren sich in Leonhards. Im Konferenzraum könnte man eine Stecknadel fallen hören. Leonhard weicht ihrem Blick noch immer nicht aus. Theresas weiche Stimme erfüllt den Raum. „Ich denke, echt total geil trifft es am besten, Herr Martens.“ Sie lässt ihren Blick in der Runde schweifen. „Was meinen Sie, meine Damen und Herren?“ Alle Augen richten sich betreten auf die Tischplatte aus poliertem Ebenholz. Ein spitzbübisches Grinsen huscht kurz über ihren schönen Mund. „Ich danke Ihnen für den informativen Vortrag, Herr Martens. Sie haben Ihre Hausaufgaben anscheinend gemacht. Mein Vater hatte Recht, Martens Consulting ist und bleibt eine der besten Beraterfirmen.“ Ihr Blick gleitet langsam über seinen Körper als sehe sie ihn nackt. „Und auch der Junior versteht anscheinend seinen Job. Bitte nehmen Sie Platz, Leonhard. Ich darf Sie doch so nennen?“ Ihre perfekt manikürten langen Finger zeigen auf den freien Sessel zu ihrer Linken. Irritierte Blicke treffen Leonhard. Eine der mächtigsten Frauen im Big Business der Gentechnologie hat ihm soeben den Ritterschlag erteilt. Mit regungslosem Gesicht greift Leonhard zu den vorbereiteten Broschüren und legt den Stapel auf den Tisch direkt vor Dr. Hassler, dem Finanzvorstand von Vitratech. „Wenn Sie so gütig wären, die Unterlagen weiterzureichen, Herr Dr. Hassler.“ Die wässrigblauen Augen der Nummer Zwei in der Machthierarchie von Vitratech blitzen ihn wütend an. Während Hassler aufsteht und die Broschüren eigenhändig verteilt, fährt Leonhard seinen Laptop herunter und setzt sich neben Theresa Immensee. Sein Vater hatte ihn gewarnt. Nichts ist gefährlicher als eine schöne intelligente Frau in einer Machtposition. Ja, Ludwig Immensees Tochter ist gefährlich. Und schön. Gefährlich schön. Da spürt er plötzlich eine sanfte Berührung auf seiner Hand. „Ich schätze Ihre offene Art sehr, Leonhard.“ Ihre Blicke treffen sich, und ein Gefühl der Erregung breitet sich in ihm aus. „Danke, Theresa.“ Ihre Hand ruht noch immer auf seiner. Lächelnd entzieht er sich ihrem Griff. Ein Befehlston legt sich in ihre Stimme. „Dr. Hassler, wenn ich Sie jetzt bitten dürfte… Wir sind alle gespannt auf Ihre Meinung zu der geplanten Übernahme von Betaron.“ Hassler schenkt zuerst Theresa ein gewinnendes Lächeln, dann durchbohren seine Augen Leonhard wie Dolche. Groß, graumeliert und durchtrainiert verkörpert Roland Hassler das Idealbild einer Führungskraft in Werbespots. Leonhard spürt die seltsam angespannte Atmosphäre im Raum. Anscheinend hegt Dr. Hassler für seine Vorgesetzte mehr als nur freundschaftliche Gefühle. Jemand dimmt das Licht, und Leonhard konzentriert sich auf den Vortrag. Plötzlich zuckt er leicht zusammen. Täuscht er sich oder spürt er da wirklich den leichten Druck einer Hand auf seinem Oberschenkel? Im Schutz der Dunkelheit wirft er einen schnellen Blick unter den Tisch. Tatsächlich, Theresas Hand liegt auf seinem Schenkel und, verdammt, jetzt fängt sie auch noch an, ihn zu streicheln. Durch den dünnen Stoff seiner Anzughose dringt die Wärme ihrer Finger. Sein Körper reagiert prompt. Allein diese unmögliche Situation wirkt wahnsinnig erregend. Ihre Hand erreicht seinen Schritt, ihre Finger drücken gegen seine Erektion und massieren geschickt seinen steifen Schwanz. Ein flüchtiger Blick zur Seite. Als ob nichts wäre folgt Theresa ungerührt den Ausführungen Hasslers. Diese Frau ist das reine Gift! Jede Handlung von Theresa Immensee erfolgt aus purer Berechnung. Was, zum Teufel, bezweckt diese Hexe in Engelsgestalt mit ihrem sexuellen Übergriff? Will sie ihn testen, verunsichern, Macht über ihn gewinnen? Ihre Finger öffnen den Knopf seiner Hose. Ein wohl kalkuliertes Räuspern aus ihrem sinnlichen Mund übertönt das Geräusch des Reißverschlusses. Im Dämmerlicht des Beamers leckt sie sich lasziv über die vollen Lippen. Gott, sie weiß, dass ich sie beobachte!
Die Begierde schmerzt in seinen Lenden, und ohne es zu wollen drückt er seinen Schwanz ihren spielenden Fingern entgegen. Wenn ich ihr nicht sofort Einhalt gebiete, hat sie mich da, wo sie mich haben will! Ihre Nägel streichen über seine pralle Eichel, dann schieben sie seine Vorhaut sanft vor und zurück. Stopp!
Er muss sie stoppen, bevor es ihm kommt. Schnell vergewissert er sich, dass niemand etwas bemerkt hat. Dr. Hassler scheint gerade seine Hauptthesen vorzutragen, alle hängen gebannt an seinen Lippen. Leonhard zieht seinen Stuhl etwas zurück, sein Schwanz entgleitet ihren Fingern. Unbemerkt schließt Leonhard seine Hose und beugt sich dann unter den Tisch als suche er nach einem herunter gefallenen Gegenstand. Vorsichtig schiebt er Theresas Kostümrock hoch über ihre festen Schenkel. Gott, dieses geile Weib trägt dunkle Strapse! Der Anblick lässt ihn zittern. Heiße Begierde benebelt seinen Verstand. Er kann nicht widerstehen, seine feuchte Zunge leckt ihre nackte Haut kurz über dem Rand ihres Strumpfes. Mit kreisenden Bewegungen nähert er sich ihrem Schritt. Der animalische Duft ihrer Feuchtigkeit betört seine Sinne. Triumphierend lächelnd richtet er sich wieder auf. Jetzt schaut sie ihn an, ungläubig, die Pupillen weit wie zwei riesige schwarze Löcher. Worte der Entschuldigung murmelnd erhebt er sich nd verlässt leise den Konferenzraum.

In dem mit weißem Marmor gefliesten Waschraum spritzt er sich kaltes Wasser ins Gesicht. Sein alter Herr hat ihn auf alles vorbereitet, nur darauf nicht. Im Spiegel sieht er das nasse erregte Gesicht eines jungen Mannes, der verzweifelt versucht, nicht mit seinem Schwanz zu denken. Leonhard, reiß Dich zusammen! Du siehst gut aus, die Frauen mögen Dich, Du kannst jede andere haben. Lass die Finger von dieser geilen Schlampe! Das Geräusch einer sich öffnenden Tür. Unvermittelt steht sie hinter ihm. „Fühlen Sie sich nicht wohl, Leonhard?“ Sie presst ihren Köper gegen seinen, er fühlt ihre Brüste in seinem Rücken, langsam streift sie ihm das Jackett von den Schultern. Er spürt ihren heißen Atem in seinem Nacken. Ihre Finger lösen seine Krawatte, knöpfen behutsam sein Hemd auf, ziehen es auseinander und versinken in seinen Brusthaaren. Er kann sie nicht sehen. Sie ist so klein und schmal, verschwindet hinter seinem breiten Kreuz. Seine Augen verfolgen ihre verlangenden Finger im Spiegel. Es ist so geil, unbeschreiblich geil! Sein keuchender Atem beschlägt das Glas. Leonhard, um Gottes willen, beherrsche Dich! Er fasst ihre Handgelenke und zieht sie von seiner Brust. Die Leidenschaft erstickt fast seine Stimme. „Theresa, lassen Sie das! Was wollen Sie von mir? Geschäft und Sex vertragen sich nicht!“
Sie windet sich aus seinem Griff, ihre Hände fahren hinunter in seinen Schritt, streicheln seine Erektion. „Hat Dir Meinhard Martens diese Weisheit beigebracht, Leonhard? Auch Väter können irren!“ Ungerührt öffnet sie seine Hose, ihre Finger tauchen unter den Bund und ziehen sie mitsamt dem Slip hinunter bis zur Mitte seiner Schenkel. Seine gewaltige Erektion schnellt gegen den Waschbeckenrand. Wellen der Erregung rasen durch ihn hindurch. Noch nie war er so geil!
„Theresa, wenn jemand…“ Ihre volltönende singende Stimme ist der pure Sex. „Für wie dumm hältst Du mich? Ich habe den Generalschlüssel. Dreh Dich um, Leonhard Martens!“ „Nein!“ Ihr Lachen hallt von den Wänden wieder. „Glaubst Du wirklich, Du kannst mir entkommen? Gott, Leonhard, schau Dich doch an! Du willst es auch.“ Wie in Zeitlupe wendet er sich zu ihr um. Sie hat die Nadeln aus ihrem kastanienbraunen Haar gezogen, die Fülle ihrer Locken umhüllt ihre Schultern. Verflucht, mit den heruntergelassenen Hosen sehe ich einfach nur lächerlich aus! Ihre dunkelgrünen Jadeaugen tasten seinen Körper ab wie ein Laserscanner. „Dein Anblick macht mich wahnsinnig geil, Leonhard, weißt Du das?“ Ihr Blick ruht auf seiner Erektion. „Ich wusste es, Du hast einen wunderschönen Schwanz. Gleich, als ich Dich zum ersten Mal sah, wollte ich Dich haben. Sag nicht, Du hast es nicht bemerkt. Jedes Mal, wenn wir uns trafen, war ich nass vor Geilheit. Bleib, wo Du bist und entscheide dann, ob Du lieber gehen willst. Vitratech übernimmt Betaron, die Entscheidung ist längst gefallen. Martens Consulting bekommt seinen Anteil, egal ob Du jetzt gehst oder nicht.“
Sie tritt vier Schritte zurück. Langsam gleitet sie aus ihrer dunkelgrauen Kostümjacke, lässt sie auf die Fliesen fallen. Knopf für Knopf öffnet sie ihre hochgeschlossene, pinkfarbene Seidenbluse. Ein kirschroter Spitzen-BH kommt zum Vorschein. Ihre prallen Brüste wölben sich aufreizend über den Rand. Leonhard beobachtet fasziniert die Show, die sie ihm bietet. Mit beiden Händen fährt sich Theresa durch die offenen Locken. Das Blut pocht in seinem Schwanz. „Komm, Leonhard, fass Dich an! Ich weiß, dass Du das willst. Ich weiß, dass Du Dich kaum noch beherrschen kannst.“ Leise stöhnt er auf, schließt seine Finger um seine harte Erektion. Zaghaft beginnt er sich zu streicheln. Sie lässt ihre Schultern nach hinten kreisen und die Bluse gleitet geräuschlos auf den Boden. Langsam öffnet sie ihren engen Rock, schiebt ihn über ihre Hüften hinunter bis zur ihren Fesseln. Sie beugt sich soweit nach vorn, dass ihre Brüste fast aus dem BH zu fallen scheinen. Die Bewegungen seiner Hand werden schneller. Sie hat einen Körper wie gemalt. Wohl gerundet und schlank zugleich. Die kirschroten Strapse betonen ihre langen festen Schenkel. Ihr hauchdünner Slip wölbt sich über den prallen Venushügel. Leonhards Atem beschleunigt sich. Wenn sie so weiter macht, kommt es ihm gleich. Einen Fuß nach dem anderen steigt sie aus ihrem Rock. Die schwarzen high heels lassen ihre Beine unendlich lang erscheinen. Plötzlich wendet sie sich um und reckt ihm ihre prallen Pobacken entgegen. „Herr Martens junior, wenn ich bitten darf…“ Er streift seine Hose ab, geht auf sie zu und reißt sie zu sich herum. „So, Frau Dr. Immensee, ab jetzt bestimme ich!“ Leonhard drängt sie an die Wand, fasst mit beiden Händen ihren hauchdünnen Tanga, reißt ihn ihr vom Leib. Dann hebt er sie hoch und Sekundenbruchteile später dringt sein Schwanz in sie ein. Ihr Kopf schlägt hart gegen die Fliesen. „Jaaa, Du bist gut! Du weißt, wie ich es mag. Fick mich richtig durch, Leonhard!“ Ihre Beine schlingen sich um seine Hüften, ihre Lippen pressen sich auf seinen Mund. Rasend vor Begierde stößt er in sie hinein. Sie ist so eng, so feucht, und sie riecht so unglaublich gut. Keuchend vor Lust legt sie ihre Hände auf seine Schultern und schiebt sich an ihm auf und ab. „Oh Gott, Leonhard, Dein Schwanz ist so hart und groß! Bitte, nicht so tief… Bitte, Leonhard, Du tust mir sonst weh!“ Er dringt so tief in sie ein wie er nur kann. Sie beißt sich auf die Lippen, um nicht laut aufzuschreien. „Du wolltest mich haben, Theresa, jetzt bekommst Du mich!“ Seine Hände fassen unter ihren nackten Po, heben sie hoch, fast gleitet er aus ihr heraus, dann presst er sie mit aller Macht auf seinen Schwanz. Ihr Schrei betäubt seine Ohren. „Hier hast Du mich, Du geile Hexe! Und wenn es Dich zerreißt, Du wirst mich ertragen müssen.“ Ihre Schreie sind zu laut, viel zu laut. Während er wie von Sinnen in sie hinein stößt, hält er ihr den Mund zu. Ihr Kopf schlägt im Rhythmus seiner Stöße dumpf gegen den Marmor, ihre grünen Augen weiten sich vor Entsetzen, starren ihn an. Er fühlt seinen Orgasmus aufsteigen und nimmt die Hand von ihrem Mund. „Komm, Theresa! Das wolltest Du doch! Besiegeln wir unser Geschäft mit meinem Saft. Ja, jetzt, jetzt!“ Ihre Zähne bohren sich in seinen Hals. Der Orgasmus schüttelt seinen Körper, er schreit ihren Namen, wieder und immer wieder.
Jemand rüttelt wild an der Türklinke. „Theresa! Ich weiß, dass Du da drin bist. Mach sofort die Tür auf!“ Ludwig Immensees schneidende Stimme duldet keinen Widerspruch. „Einen Augenblick, Vater, ich bin gleich da!“ Ein Schlüssel dreht sich im Schloss, und Ludwig Immensee steht im Waschraum. Schnell schließt er die Tür hinter sich. Den Anblick, der sich ihm bietet, kennt er nur zu gut. Maßlos irritiert starrt Leonhard ihn an. Immensee lächelt verzeihend, seine tiefe Stimme klingt ruhig und gelassen. „Ich möchte mich in aller Form für meine Tochter bei Ihnen entschuldigen, Herr Martens. Ihren Geschäftssinn hat Theresa zwar von mir, das andere leider…“ „Vater, bitte nicht!“ Immensees Gesicht zeigt keine Regung, seine Hand greift in die Innentasche des Jacketts und zieht ein ledergebundenes Scheckheft hervor. „Was ist Ihnen Ihr Schweigen wert, Leonhard?“ „Sie kennen mich gut genug, Herr Immensee. Ich kann durchaus Nein sagen. Wenn ich es nicht gewollt hätte, hätte ich es auch nicht getan. Sie haben schon damals meinen Vater nicht kaufen können, als Ihre Frau ein Verhältnis mit ihm hatte, und Sie werden auch mich nicht kaufen können! Warum beschämen Sie Ihre Tochter bloß so, Herr Immensee?“ Sanft wischt er die Tränen von ihren Wangen und küsst sie zärtlich. „Wir haben alle unsere Geheimnisse, Theresa. Deines ist bei mir gut aufgehoben.“ Seine Augen lächeln Immensee mitleidig an, aber seine Stimme schneidet Stahl. „Unser Notar verwahrt die eidesstattlichen Versicherungen von mindestens 10 Frauen, mit denen Sie ein Verhältnis hatten, Herr Immensee. Vielleicht hat Ihre Tochter von Ihnen mehr geerbt, als Sie denken. Wenn Sie uns jetzt bitte allein lassen würden…“

Christina stopft ihre schweißdurchtränkte Tenniskleidung in die Sporttasche. Ohne Unterlass trommelt der Regen gegen die Fensterscheiben der Umkleidekabine. Mario wartet bestimmt schon ungeduldig vor der Tür. Das Angebot ihres Trainers, sie bei diesem Sauwetter ausnahmsweise nach hause zu fahren, konnte sie nicht ablehnen.
Vor dem Spiegel fährt sie sich noch schnell durch die kurzgeschnittenen schwarzen Haare. Dann schnappt sie ihre Tasche, öffnet die Tür - und prallt gegen einen Schrank!
„Gott, Mario, hast Du mich erschreckt! Was lungerst Du hier direkt vor der Tür herum!?“ Ihre Augen schauen auf eine breite Männerbrust. Mit seinen fast 2 Metern Körpergröße wirkt Mario im Vergleich zu ihr wie ein Riese. Seine haselnussbraunen Augen lächeln auf sie herab. „Und wieso brauchst Du so lange, Chris? An Deiner Frisur und dem Make up kann es ja wohl nicht liegen…“ Ihr Blick könnte ihn töten. So eine Frechheit! Zugegeben, sie gehört nicht gerade zu den Frauen, die viel Wert auf ihr Äußeres legen. Überhaupt scheint sie für Mario nur ein durchtrainierter Körper zu sein, der zufällig hervorragend mit einem Tennisschläger umzugehen weiß. Nun, vielleicht ist das auch gut so.

Mario hält ihr die Beifahrertür zu seinem schwarzen Mercedes SLK auf. Wer hätte das gedacht, der Typ hat tatsächlich Benehmen! Geschmeidig gleitet sie auf den Ledersitz. Während er ihre Taschen im Kofferraum verstaut, beobachtet sie die Wasserschlieren auf der Windschutzscheibe. Soviel sie weiß, bezahlt der Verein Mario kein Gehalt, von dem er sich einen solchen Wagen leisten könnte. Leise schmunzelt sie in sich hinein. Natürlich! Ein Tennistrainer wie er – gutaussehend, groß, durchtrainiert -, da bezahlen die gut betuchten älteren Gattinnen
wahrscheinlich noch für eine ganz andere Dienstleistung. Egal, geht sie nichts an, Hauptsache sie kommt trockenen Fußes nach Hause.
„Mach es Dir bequem, Chris!“ Er schnallt sich an, startet den Motor, tritt heftiger als nötig aufs Gas und fädelt sich geschickt ein in den Feierabendverkehr. „Wo wohnst Du noch mal, Chris? Ach, ja, Herzogin-Viktoria-Straße! Nette Gegend! Große alte Villen, Leute mit Geld. Nicht schlecht, wenn man die Tochter vom Vorstand eines großen Automobilherstellers ist, oder?“ Sie schaut stur geradeaus. „Seine Eltern kann man sich nicht aussuchen…“ Er lacht leise auf. „Wem sagst Du das, Christina!“
Mario hat sie heute besonders hart ran genommen. In einer Woche veranstaltet der nobelste Tennisclub der Stadt sein alljährliches Turnier. Wenn sie gewinnt, könnte das die Chance ihres Lebens sein. Das Training hat sie doch mehr angestrengt als sie dachte. Angenehme Müdigkeit breitet sich in ihr aus, und sie schließt die Augen.

Wieso ist es plötzlich so ruhig? Der Mercedes bewegt sich nicht mehr. Gott sei Dank, endlich zuhause. Von einer Sekunde zur anderen ist sie hellwach. Das ist nicht die Herzogin-Viktoria-Straße, das ist ein Parkhaus! Wütend fährt sie zu ihm herum. „Mario, wo sind wir hier? Du solltest mich nach Hause bringen! Was…?“ Wortlos schaut er sie an. Das seltsame Glimmen in seinen Augen jagt Schauer über ihren Rücken. Sie greift zum Türöffner, aber der Wagen ist verschlossen. Ihre Stimme überschlägt sich fast vor Wut und Angst. „Lass mich sofort aussteigen, Mario! Welcher Teufel ist in Dich gefahren? Bist Du wahnsinnig geworden!?“ Die Erregung in seiner Stimme ist nicht zu überhören: „Ja, Christina, ich bin wahnsinnig geworden. Du machst mich wahnsinnig, merkst Du das nicht? Wahnsinnig… geil!!“ Er beugt sich zu ihr herüber, seine Finger fassen sanft unter ihr Kinn und drehen ihren Kopf zu ihm herum. Seine Lippen pressen sich auf ihren Mund, seine Zunge schiebt sich zwischen ihre Zähne, seine Hand streichelt fordernd ihren kleinen festen Busen. Begierde schießt in ihren Unterleib und lässt sie zittern. Nein, nein, nein! Sie darf das nicht zulassen! Verzweifelt versucht sie, ihn von sich zu drücken. „Hör sofort auf damit, Mario! Mach Dich nicht unglücklich! Du lässt mich jetzt auf der Stelle aussteigen, und wir vergessen das Ganze!“ Tatsächlich, er lehnt sich zurück in seinen Sitz. Wild rüttelt sie am Griff der Beifahrertür. „Mario, bitte! Du bist der beste Trainer, den ich je hatte! Wir sind das perfekte Team. Warum in aller Welt, willst Du das zerstören?“ „Darum!“
Entgeistert starrt Christina in seinen Schritt. Der Reißverschluss seiner Hose steht weit offen. Selbst im fahlen Licht der Parkhausbeleuchtung ist die mächtige Erektion nicht zu übersehen. Ein heiseres Flüstern, sie muss sich anstrengen, ihn zu verstehen. „Jedes Mal, wenn wir trainieren, bin ich steif vor Geilheit. Hast Du das nicht bemerkt?“ Süffisant lächelt er sie an. „Nein, natürlich nicht, eine Frau wie Du hat keinen Blick dafür.“ Grenzenlose Verwunderung spricht aus ihren Augen. „Gott, ja, Du weißt wirklich nicht, wie erregend Du aussiehst!“ Seine Hand legt sich um seinen Schwanz. Peinlich berührt wendet sie den Kopf und blickt aus dem Fenster. „Schau hin, Chris! Mach die Augen auf! Begreife endlich, was für eine unglaublich anziehende Frau Du bist!“ Heiße Feuchtigkeit durchnässt ihren Slip. Bis heute hat sie erfolgreich ignoriert, dass die Männer in ihr mehr sehen als nur einen netten Kumpel. Chris, Du wirst bald 20 und bist noch immer Jungfrau! Neben Dir sitzt der Schwarm aller Frauen Deines Tennisvereins und bietet sich Dir förmlich an. Warum zögerst Du noch? Weil er ein Frauenheld ist und nur mit mir ins Bett will! Kalte Wut steigt in ihr hoch. „Du kannst alle Frauen bumsen, die Du willst, Mario! Nimm eine von den vernachlässigten Gattinnen oder hol Dir selbst einen runter, aber lass mich in Frieden!“ Er greift nach ihrer Hand und zwingt sie, seinen Schwanz zu berühren. „So, ist es das, was Du von mir denkst? Mario bumst die alten Ladies im Verein? Oh, nein, da muss ich Dich enttäuschen! Ja, Du hast Recht, ich bekomme viele Angebote und… nach jedem Training mit Dir hole ich mir einen runter. Ob Du es glaubst oder nicht, ich schäme mich sogar dafür. Gott, Chris, ich will Dich so!“ Ihre Finger betasten vorsichtig seine Erektion. Stöhnend reckt er sich ihr entgegen. Seine Stimme klingt seltsam belegt. „Chris, ich flehe Dich an, sag nicht nein! Wir sind im Parkhaus des „Vier Jahreszeiten“. Ich habe ein Zimmer für uns reserviert. Gib mir nur diese eine Nacht, und ich werde Dir nie mehr zu nahe treten, dass schwöre ich!“

„Ah, Herr Dasilva, wie schön, ich dachte schon, Sie kämen nicht mehr!“ Der Blick der gut aussehenden Empfangsdame richtet sich auf Christina. „Entschuldigen Sie meine Offenheit, Herr Dasilva, aber Ihr Vater hatte wie immer Recht, diese junge Dame ist wirklich jemand, für den sich jeder Einsatz lohnt.“ Christina schaut Mario irritiert an. „Danke, Maria. Wir benötigen keine Begleitung. Ich finde den Weg allein.“
Zärtlich legt Mario seinen Arm um ihre Schultern und drängt sie zum Aufzug. „Mario, was läuft hier ab für ein Film? Wieso nennst Du diese Frau beim Vornamen? Und, verdammt, was hat Dein Vater damit zu tun?“ Die Türen schließen sich, Mario holt einen Schlüssel aus der Tasche seiner Jeans und steckt ihn in das Schloss über den Etagentasten. Unvermittelt zieht er Chris an sich und küsst sie leidenschaftlich. „Okay, Christina. Ich möchte nicht, dass gleich am Anfang eine Lüge zwischen uns steht. Ich bin Mario Dasilva, der Sohn von Vittorio Dasilva. Meiner Familie gehören – Gott, frag mich nicht, wie viele wir derzeit besitzen – jedenfalls gehören uns eine Reihe von Hotels auf dieser Welt. Mein Vater will, dass ich mein Geld erst einmal selbst verdiene. Und ich schwöre Dir, ich habe es bestimmt nicht nötig, mit frigiden alten Frauen ins Bett zugehen!“

Christina hält den Atem an. Das Penthaus ist ein Traum! Grauer Granit auf dem Boden, sündhaft teure alte Teppiche, handverlesene, moderne Möbel kombiniert mit ausgesuchten Antiquitäten. Versteckte Strahler tauchen die riesige Wohnhalle in ein angenehmes Licht. Von unsichtbaren Fäden gezogen geht Christina auf die riesige Glasfront zu und betrachtet wie gebannt die magisch glitzernden Lichter der Stadt. Leise tritt er hinter sie, seine Zunge streichelt ihren Nacken. „Es ist unglaublich schön, nicht wahr?“ Seine Hände greifen unter ihr Shirt und streifen es ihr über den Kopf. Ihre nackten Brüste schimmern im Schein der indirekten Beleuchtung, ihre himbeerroten Brustwarzen recken sich steif hervor. Mit leichtem Druck massiert er ihre erigierten Nippel zwischen Daumen und Zeigefinger. Die Lust tobt in ihrer Scham. Instinktiv presst sie ihren Po gegen seinen Schritt. Seine Hände schließen sich um ihre Brüste, streicheln sie sanft. „Siehst Du diese wundervolle, erregende, jeden Mann aufgeilende Frau in der Glasscheibe, Chris? Siehst Du diesen geilen Körper? Verdammt, mir kommt es schon, wenn ich Dich nur anschaue!“ Sie wendet sich zu ihm um, ihre Finger fahren durch seine vollen schwarzen Locken. Sie zieht ihm sein rotes Poloshirt aus und ihre feuchten Lippen gleiten über seine muskulöse Brust. Ihre Scham öffnet sich, warme Feuchtigkeit fließt aus ihr heraus. Ihr Körper hat längst seine Wahl getroffen. Noch heute Nacht wird Mario Dasilva sie zur Frau machen.

Eine unbekannte Macht kontrolliert ihr Verhalten. Sie öffnet seine Hose und befreit behutsam seinen steifen Schwanz. Langsam sinkt sie vor ihm auf die Knie, schließt ihre Lippen vorsichtig um seine Eichel. Sein Atem wird zu einem heftigen Keuchen. Niemals zuvor hatte sie einen Mann in ihrem Mund. Ihre Zunge malt Kreise auf seiner Eichel, die Spitze dringt leicht ein in den kleinen Spalt. Seine Finger verkrallen sich in ihren Haaren, pressen ihren Kopf gegen seinen Schwanz. „Ja, Chris, ja! Du machst es so gut! Madonna, ist das geil!“ Ihre weichen Lippen gleiten an seiner Erektion hinunter. Er schmeckt so köstlich, am liebsten würde sie ihn vollkommen verschlingen. Plötzlich beginnen seine Lenden zu zucken, sein Schwanz bewegt sich in ihrem Mund schnell vor und zurück, beinahe bekommt sie keine Luft mehr. Atme durch die Nase, Chris! Was, wenn er in ihrem Mund ejakuliert? Wie viel Sperma wird aus ihm herauskommen? Wird sie daran ersticken? Soll sie es herunterschlucken oder ausspucken? Verdammt, Chris, Du weißt aber auch gar nichts!
Da entzieht er sich ihr, greift unter ihre Arme und hebt sie hoch. Seine Augen funkeln wie zwei dunkle Kristalle. „Nein, Chris, nicht so! Ich will Dich stöhnen hören, ich will Deinen Körper vor Geilheit zittern spüren unter meinen Stößen. Madonna, zieh Dich endlich aus und lass mich in Dir sein!“ Sie geht in das Zimmer mit dem breiten Doppelbett, steigt aus ihrer Jeans und legt sich auf das seidig schimmernde Laken. Einer Eingebung folgend zieht sie ihre Knie an und spreizt die Beine. Er ist ihr gefolgt, sein Körper zeichnet sich dunkel ab im Rahmen der Tür. Der Anblick ihrer entblößten rosigen Scham macht ihn rasend vor Begierde. Laut stöhnend zerrt er sich die restliche Kleidung vom Leib und kommt langsam auf sie zu. Die Muskeln spielen unter seiner zart gebräunten Haut. Er sieht aus, als hätte eine Göttin das steinerne Idealbild eines Mannes zum Leben erweckt. Die Angst schnürt ihr die Kehle zu. Gott, sein Schwanz ist so groß! Voller Scham schließt sie die Augen. Wird er überhaupt in sie hinein passen und wird es sehr wehtun? Er kniet sich auf die weiche Matratze. Mein Gott, was macht er da? Neugierig blinzelt sie zwischen ihren Lidern hindurch. Sein Kopf senkt sich zwischen ihre geöffneten Schenkel und dann spürt sie seine Zunge in ihrer Scham.
Unbekannte Gefühle strömen durch sie hindurch. Seine Hände spreizen ihre Schenkel noch weiter auseinander, seine Zunge sucht sich den Weg in ihre feuchte Öffnung. Ohne es zu wollen stöhnt sie laut, und ihre Finger krallen sich in das seidige Laken. Kurz richtet er sich auf, sein Gesicht schillert nass von ihrer Feuchtigkeit. „Du schmeckst so gut, Chris, ich kann nicht genug von Dir bekommen!“ Wie kann das sein? Niemand hat ihr gesagt, dass ein Mann es genießen könnte, sie dort unten zu lecken. Und niemand hat ihr gesagt, dass sie dabei etwas Derartiges empfinden würde. Seine Zunge umschmeichelt den kleinen Knubbel zwischen ihren Schamlippen. Als hätte ein Blitz sie getroffen bäumt sie sich auf. „Mario! Was tust Du da mit mir?“ Ungläubig schaut er sie an. „Gefällt es Dir nicht? Ich liebe Deinen Duft. Ich liebe den Geschmack Deines Lustsaftes. Ich hatte noch keine Frau, die mir so gut geschmeckt hat wie Du, Chris.“ Seine Zunge vollführt schnelle feste Triller in ihrer Scham. Ihr Verstand schaltet sich aus, ein gewaltiges Beben erfasst ihren Körper, schüttelt ihn. Sie drückt ihre Hände auf die Matratze und richtet sich stöhnend auf. Ihre Oberschenkel zittern wie nach einem Stundenlangen Match. Seine Augen sind geschlossen, seine Zunge gleitet zwischen ihren Schamlippen immer schneller hinauf und hinab. Brennende Lust entflammt ihren Körper, ihr Becken beschreibt mahlende Bewegungen. Stöhnend wirft sie sich zurück. Unbekannte Muskeln ziehen sich tief in ihr rhythmisch zusammen. Sie schreit seinen Namen. Plötzlich fühlt sie einen stechenden Schmerz, und etwas Hartes füllt die Leere in ihrem Unterleib. Er beugt sich über sie, der Blick seiner Augen ist seltsam verschleiert. „Chris, deo, Du warst noch Jungfrau, nicht wahr? Warum hast Du mir das nicht gesagt?“ Das Harte in ihr stößt tiefer in ihren Unterleib. „Du machst mich so geil. Verdammt, mir kommt es gleich. Oh, no, bitte! Noch nicht, noch nicht!“
Ihre Finger gleiten über seinen Rücken, umfassen seine harten Pobacken und drücken ihn in sie hinein. „Hör auf zu denken, Mario! Zeig mir lieber wie es ist, eine Frau zu sein!“ Noch immer tief in ihr rollt er sich plötzlich auf den Rücken, dreht sie mit sich. Sein Schwanz sticht wie ein glühendes Messer in ihren Unterleib.
„Gott, Mario, sag mir, was ich jetzt tun soll!“ Seine Hände liegen auf ihren schmalen Hüften. „Bewege Dich einfach so, wie es am schönsten für Dich ist.“ Sie stützt sich auf seiner Brust ab, lässt ihr Becken zaghaft an seiner Erektion auf und ab gleiten. Dann lässt sie sich auf ihn fallen, kreist um seinen Schwanz, bewegt sich vor und zurück. Seine Finger schließen sich um ihren Nacken und ziehen sie zu ihm hinab. Ihre Zunge verschwindet in seinem Mund. Außer sich vor Wollust reibt sie sich an ihm schneller und immer schneller. Ihr Mund saugt an seinem Hals. Seine Finger streicheln unablässig ihren Po. „Chris, Du ahnst nicht, wie sehr ich mich danach gesehnt habe. Verzeih mir, ich wusste doch nicht, dass…“ Sie legt ihren Finger auf seine Lippen, dann richtet sie sich wieder auf, drückt ihre Beine auseinander und lässt ihn so tief in sich hinein wie sie nur kann. Seine Lenden schnellen ihr entgegen. „Ja, ja, ja! Saug mich aus, Chris, nimm Dir alles von mir, was Du willst. Bitte, Chris, bitte!“ Sie stellt ihre Füße auf das Laken, stützt sich mit den Händen ab, spannt ihre Muskeln an, bewegt sich rasend schnell nur wenige Zentimeter an ihm vor und zurück. Er krallt seine Nägel in ihr festes Fleisch. „Oh, mi Amore, ja, mir kommt es so. Ja, jetzt, ja, deo…“ Sein Schwanz scheint in ihr anzuschwellen und ekstatische Zuckungen erschüttern seinen Körper. Sie beugt sich zu ihm hinunter, küsst den Schweiß von seinem Gesicht. Voller Liebe lächelt er sie an: „Du hast Recht, wir sind ein perfektes Team, nicht wahr? Aber so Leid es mir tut, diese Nacht wird nicht das Ende für uns beide sein, es ist der Anfang!“

Ryochi Watanabe schaut seinen Chef entgeistert an. „Das kann nicht Ihr Ernst sein, Sir!?“ Spezialagent Joseph Sinclair lehnt sich entspannt zurück, kreuzt die Füße auf seinem Schreibtisch und grinst spitzbübisch. „Doch, Ryochi, das ist mein voller Ernst. Sie werden der jungen Lady die nächsten beiden Tage Gesellschaft leisten, und sie nicht für eine Sekunde aus den Augen lassen!“ Ryochi springt von seinem Stuhl auf als sei der Sitz plötzlich kochend heiß. Mühsam um Beherrschung ringend starrt er seinen Chef wütend an. „Sir, bei allem Respekt… Ich denke, es gibt für mich im Augenblick durchaus Wichtigeres zu tun, als den Kindergärtner für ein verzogenes Society-Girl zu spielen!“ Sinclairs Gesichtsausdruck wird hart. „Dieses verzogene Society-Girl, wie Sie sie nennen, ist zufällig die Hauptbelastungszeugin im Prozess gegen Hiro Katagana. Kataganas Killer werden alles tun, um Miko Ingram an ihrer Aussage zu hindern. Ich habe dem Generalstaatsanwalt mein Wort gegeben, dass mein bester Mann seine Zeugin schützen wird. Ich bin sicher, Sie werden mich nicht enttäuschen, Ryochi!“ Sinclair nimmt die Beine vom Tisch und beugt sich über seine Akten. Kaum zu bändigende Wut tobt in Ryochi. Wie bei einer Meditationsübung atmet er bewusst ein- und aus und verlässt den Raum.

Japanische Schriftzeichen, Garküchen, bunte Lampions, alte Frauen in traditionellen Kimonos. Little Tokio! Ryochi schaut auf den Monitor seines Navigationsgerätes. Die Adresse stimmt. Sinclair, dieser alte Fuchs! Wo versteckt man Sand? Am Strand! Kataganas Männer werden die Zeugin überall suchen, nur nicht in der Höhle des Löwen.
Ryochi parkt seinen alten Camaro in einer engen Seitenstrasse. Der Duft von gebratenen Nudeln und scharfen Kräutern steigt in seine Nase. Riokan 31, hier muss es sein! Die gebrechliche alte Japanerin hinter den brodelnden Suppentöpfen mustert ihn skeptisch. Dann eine Art von Lächeln. Unzählige Runzeln verzerren ihr Gesicht zu einer Grimasse. Mit den langen Kochstäbchen deutet sie hinter sich. „Da hinauf, Sir. Da hinauf! Die junge Lady erwartet sie schon sehnsüchtig.“ Zwei Stufen auf einmal nehmend erklimmt Ryochi die steile Treppe in den oberen Stock. Zimmer 23. Die Luft steht im langen Flur, die nackten Glühbirnen an den Wänden flackern unruhig. Staubflocken, Zigarettenkippen und undefinierbare Flecken zieren die welligen Holzdielen. Gott, was für eine Absteige!
Ryochi blickt sich um. Keine weiteren Etagen. Hinter der Tür ohne Nummer befindet sich eine Brandtreppe in den Hinterhof. Ein möglicher Fluchtweg, immerhin.
Vor Zimmer 23 bleibt er stehen, überprüft schnell den Sitz seines Holsters, die Smith & Wesson hat er wie jeden Tag ordnungsgemäß gereinigt, das Messer im Halter an seiner Wade schneidet Papier. Mit den Fingern fährt er sich durch seine schulterlangen blauschwarzen Haare und zieht die Jacke aus schwarzem Handschuhleder glatt. Bewusst atmet er ein und aus. Erstaunt beobachtet er sich selbst. Ryochi, was ist los mit Dir? Das hier ist kein Date!
Leise klopft er das verabredete Zeichen an die Tür. Sekundenbruchteile später öffnet sie sich einen Spalt, niemand ist zu sehen. Unvermittelt schwingt die Tür weit auf und eine leise angenehme Frauenstimme flüstert befehlend: „Das Codewort! Sagen Sie sofort das Codewort!“ „Kirschblüte!“ „Legen Sie die Hände hinter Ihren Kopf und gehen Sie langsam zum Fenster! Eine falsche Bewegung und Sie sind tot!“ Das Adrenalin pulst in seinen Adern. Jede Faser seiner Muskeln ist angespannt. Er bewegt sich langsam Richtung Fenster. Irgendwie entspricht das Verhalten dieser Frau nicht ganz dem Bild, das er sich von ihr machte. Die Tür fällt leise ins Schloss. Unwillkürlich zucken seine Finger. „Denken Sie nicht einmal daran, Mr. Watanabe! Sie dürfen sich jetzt langsam umdrehen! Und ich rate Ihnen dringend, Ihre verdammten Hände dort zu lassen, wo sie gerade sind, Sir!“
Ryochi zieht hörbar den Atem ein. Die riesigen Augen einer wunderschönen Eurasierin blicken ihn kalt an. Obwohl sie nur ein verwaschenes Shirt und eine ausgeblichene Jeans trägt umgibt sie die Ausstrahlung einer Königin. Der Lauf einer großkalibrigen Pistole mit Schalldämpfer, entsichert und professionell gehalten, richtet sich direkt auf seine Stirn. Eine tödliche Königin! „Konnichiwa, Mr. Watanabe. Entschuldigen Sie bitte meinen unfreundlichen Empfang, aber ich wollte sicher sein.“ „Kein Problem… Mrs. Ingram. Wie ich sehe, sind Sie nicht ganz so schutzbedürftig wie man mir sagte.“ Sie senkt die Waffe, und ihr zartes Lächeln löst ein gefährliches Gefühl in ihm aus. Verdammt, diese Frau ist völlig anders als er dachte. Nicht Katanagas Killer sind eine Bedrohung für ihn, diese Miko Ingram ist es!

„Wenn mich nicht alles täuscht haben Sie sich nicht gerade um diesen Job gerissen, Mr. Watanabe, nicht wahr?“ Geschickt fischt sie die Fleischstückchen mit ihren Stäbchen aus der Schale mit dampfendem Reis. Die alte Frau hatte ihnen etwas zu essen gebracht. Erstaunlicherweise erkannte Miko bereits an der Art des Klopfens, dass keine Gefahr drohte. Ryochi stochert verlegen in seiner Schale herum. Er fühlt das Blut in seine Wangen schießen. Verdammt, reiß Dich zusammen, Mann! Du bist 30 Jahre alt, ein perfekt ausgebildeter Spezialagent und kein pubertierender Jüngling! Der Blick ihrer großen schwarzen Augen fährt ihm direkt in den Unterleib! Nein, bitte, nur das nicht! Viele Frauen lieben asiatische Männer. Der Reiz des Fremden. Sie haben sich ihm förmlich angeboten. Bis auf seine Lidfalten und die glatten, glänzend blauschwarzen Haare sieht er nicht sehr japanisch aus. Sein Körper ähnelt eher dem eines großen durchtrainierten Europäers. Seine Mutter hatte holländische Vorfahren. „Mr. Watanabe, ich habe Sie etwas gefragt!“ „Entschuldigen Sie, Mrs. Ingram. Wollen Sie eine ehrliche Antwort?“ Sie nimmt die Teekanne aus schwarzem Gusseisen, hebt sie mit einer anmutigen Bewegung hoch, lässt den grünen Tee in einem dünnen Strahl in die hauchfeine Porzellanschale laufen und reicht sie ihm mit einem bezaubernden Lächeln. Erinnerungen tauchen in ihm auf. Eine japanische Teezeremonie… Wie lange ist das her? Seine Mutter war eine Meisterin darin. Im Geiste sieht er Miko in einem edlen Kimono aus schwerer Seide vor sich knien, die langen Haare kunstvoll hochgesteckt, der weite Rückenausschnitt gewährt ihm einen erregenden Blick auf ihren bezaubernden Nacken. Seine gewaltige Erektion scheint seine Jeans zu sprengen. „Geben Sie mir einfach die Antwort, die Sie für richtig halten, Ryochi!“ Wie zufällig berühren ihn ihre schlanken Finger. Während er die Schale langsam dreht, zittert seine Hand, beinahe verschüttet er den Tee. Er versinkt im Leuchten ihrer Augen. Nein, sie ist kein Society-Girl, alles andere als das! Sie ist eine unglaublich schöne, unglaublich erregende, intelligente junge Frau und ja, in diesem Moment verflucht er seinen Job! Noch immer schaut sie ihn an, nippt leicht an ihrem Tee, lehnt sich lässig zurück in die zerschlissenen Samtkissen. Wie hypnotisiert starrt er auf die Wölbungen ihre vollen Brüste, ihre schlanken Schenkel fallen leicht auseinander. Wäre sie nackt… Heißer Tee rinnt über seine Hand.
„Ja, Sie haben Recht, ich wollte diesen Job ablehnen, Mrs. Ingram… Miko…“ Die unerträgliche Hitze in dem Zimmer scheint ihn zu ersticken. Er legt seine Jacke ab und macht die oberen zwei Knöpfe seines Hemdes auf. Ihre steifen Brustwarzen durchbohren fast das dünne Baumwollshirt. Sichtlich amüsiert schaut sie ihn an. „Sie dachten, ich wäre die dümmlich lächelnde, verzogene Tochter eines Senators. Eine dieser blasierten Tussis, die Schreikrämpfe bekommen, wenn im Bad der Kosmetikspiegel fehlt…“ Sie erhebt sich anmutig, beugt sie sich zu ihm herüber, greift eine Serviette vom Tisch und wischt sanft den Tee von seiner Hand. „Anscheinend hat Ihr Chef Sie nicht mit allen Informationen versorgt… Yumo Katanaga, unangefochtener Boss des Katanaga-Clans und Hiros Vater, hat bei meinem Vater für seinen Sohn um meine Hand angehalten. Stellen Sie sich das vor, die Tochter eines amerikanischen Senators und der Kronprinz des organisierten japanischen Verbrechens in dieser Stadt! Natürlich hat mein Vater abgelehnt.“
Sie setzt sich wieder in die Kissen, Trauer schwingt in ihrer Stimme. „Kurz darauf erlitt meine Schwester einen tödlichen Autounfall, unsere Haushälterin opferte ihr Leben für meine Mutter, mein Bruder versteckt sich bei Verwandten in Japan. Glücklicherweise hat mein Vater dies alles kommen sehen und bereitete uns entsprechend vor. Aber der Arm der yakuza reicht weit…“ Tränen laufen über ihre Wangen. „Irgendjemand muss diesen Wahnsinnigen Einhalt gebieten, Ryochi… Ich danke Ihnen sehr, dass Sie sich doch überwunden haben und heute Nacht bei mir sind.“ Sie steht auf und geht ins Bad. Schluck für Schluck trinkt er seinen Tee.
Ja, verdammt, ich werde Sie nicht enttäuschen, Sinclair! Das Rauschen der Dusche dringt an sein Ohr. Plötzlich steht sie vor ihm, ein fadenscheiniges Handtuch um ihren schlanken Körper gewickelt, Wasser tropft aus ihren langen nassen Haaren. „Ich denke, wir sollten jetzt schlafen, Ryochi. Ich habe unsere Tatamis schon vorbereitet.“ Sie zeigt auf eine Matte links neben der Tür des winzigen Raumes. „Das ist Ihre. Ich dachte, Sie würden gern in der Nähe der Tür schlafen.“ Ryochi steht wortlos auf und geht an ihr vorbei zum Bad. Im Türrahmen wendet er sich um. „Ja, Ihr Vater hat Sie sehr gut ausgebildet, Miko. Er kann stolz auf seine Tochter sein!“
Ein unschuldiges Lächeln umspielt ihre vollen Lippen. „Natürlich schlafe ich neben Ihnen auf der Matte. Aber das dürfte Sie ja nicht sonderlich überraschen…“

Der Revolver liegt griffbereit neben ihm. Sein Messer ruht versteckt unter einem großen Kissen. Mikos gleichmäßige Atemzüge sind das einzige Geräusch. Im Schlaf hat sie ihre Hand auf seine Hüfte gelegt. Sein steifer Schwanz drückt hart gegen seinen Slip. Leise aufseufzend presst sie sich an ihn. Das verlangende Ziehen in seinen Lenden wird unerträglich. Ihr Götter, am liebsten würde er sich zu ihr umdrehen und… Er dreht sich zu ihr um und betrachtet sie im Schlaf. Sie ist die schönste Frau, die er je sah. Hohe Wangenknochen, volle Lippen, feste Brüste, eine schlanke Taille, wohl gerundete Hüften. Alles in ihm steht in Flammen vor Begierde. Kaum zu bändigende Lust scheint ihn zu versengen. Sie schlägt die Augen auf. Peinlich berührt wendet er sich ab. „Ich habe es in Deinen Augen gesehen, Ryochi. Die Fesseln der Leidenschaft halten uns seit dem Augenblick umschlungen, als Du durch diese Tür kamst.“ Ihre Hand fährt in seinen Schritt, massiert seinen Schwanz. „Gib zu, Du willst mich ficken!“
Zum ersten Mal in seinem Leben versagt ihm sein Verstand den Dienst, und er verliert die Beherrschung. Stöhnend presst er seine Lippen auf ihren Mund, seine Hände fahren suchend unter ihr Shirt, streicheln ihre vollen Brüste. Sie zerrt sein Hemd aus der Jeans und er spürt ihre warmen Finger auf seiner Haut. Ihre Zunge ist überall in seinem Mund. Außer sich vor Lust öffnet er mit fahrigen Händen ihren Reißverschluss, seine Finger spreizen ihre weichen Schamlippen, dringen tief in ihre warme Feuchtigkeit. Sie fühlt sich unbeschreiblich gut an, samtweich und doch so fest und eng. Er kann es kaum erwarten, in ihr zu sein. Da fühlt er eine sanfte Berührung an seinem Schwanz. Ohne dass er es bemerkte, muss sie ihm die Jeans geöffnet haben! Sein Verstand meldet sich zurück. „Miko, nein! Sex lenkt ab, betäubt die Sinne. Ich… Ich kann Dich nicht beschützen, wenn ich…“ Im fahlen Licht der Straßenreklame sind ihre Augen zwei riesige schwarze Kreise. „Nun, zumindest gelingt es mir, Sie etwas abzulenken, Specialagent Watanabe!“ Seine Stimme ist ein heiseres Flüstern.
„Bei allen Göttern, Miko… Glaube mir, ich will nichts sehnlicher als das. Aber verdammt, es ist mein Job, Dich lebend im Gerichtssaal abzuliefern!“ Unbeeindruckt streichelt sie seinen Schwanz. Er möchte schreien vor Lust, stattdessen spricht er weiter ruhig auf sie ein. „Miko, bitte, hör auf damit! Wir müssen wachsam sein… Ich… Gott, Miko… Nein… Ja, ja, jaaa!“ Sein Flüstern wird zu einem Stöhnen. „Mrs. Ingram… Ich befehle Ihnen…Lassen Sie mich sofort los! Bitte… Bitte, nicht! Götter, nein, mir kommt es gleich!“ Herablassende Ironie liegt in ihrer Stimme. „Simple Wahrscheinlichkeitsrechnung, Mr. Watanabe. Was meinst Du, wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass Katanagas Killer genau in dem Moment hier herein stürmen, in dem es Dir kommt, Ryochi?“ Statt einer Antwort reißt er ihr die Jeans von den Beinen, zerrt seine Hose herunter, dringt stöhnend in sie ein. „Du hast es so gewollt, Miko!“ Ihre Schenkel öffnen sich weit, mit den Händen zieht sie ihre Knie hoch. Beinahe tierische Geilheit ergreift von ihm Besitz, ungeahnte Empfindungen explodieren in seinem Körper, wild rammt er seinen Schwanz in sie hinein. Er schließt die Augen, konzentriert sich ganz auf die erregenden Gefühle in seinem Unterleib. Als er die Augen wieder öffnet, kann er nicht glauben, was er sieht. Wie eine Schlange windet sie sich unter ihm – und hält ein japanisches Kurzschwert in ihrer rechten Hand. „Ryochi, bitte… Mach weiter, ja, ja… Du hast gesagt… Ahh, ja, so ist es gut…wir sollen wachsam sein…“ Er tastet nach seinem Messer unter dem Kissen. Sie macht ihn so geil, so wahnsinnig geil! Mit dem Messer in der Hand umfasst er ihre Fesseln, drückt ihre zierlichen Füße hoch neben ihren Kopf auf die Matte.
Er wusste es, sie ist biegsam wie ein Bambusrohr. Die Schenkel an ihrer Brust liegt sie stöhnend unter ihm. Noch keine Frau hat seinen Schwanz je so eng umschlossen. Ihre Finger krallen sich in seinen Rücken, er zieht sich etwas zurück, ihr Becken kommt ihm entgegen. Seine Hüften prallen gegen ihre Schenkel, hart und immer härter stößt er in sie hinein. „Ja, Ryochi, ja, spürst Du es? Gleich, gleich!“ Ihre Muskeln umschließen ihn noch enger, wellenartige Kontraktionen fluten über seine Erektion, alles Blut scheint sich in seinem Schwanz zu sammeln, ihn bis zum Bersten auszufüllen. Sie verschränkt ihre Füße hinter seinem Nacken, ihre Muskeln melken ihn ohne Unterlass. „Miko, was…? Götter, Du bringst mich um!“ Als sein Saft aus ihm herausspritzt, nimmt er nichts mehr wahr außer dem befreienden Gefühl vollkommener Befriedigung.
Er lächelt sie an. „Du bist unglaublich. Ich hatte noch nie Sex mit einem Messer in der Hand.“ „Ich auch nicht!“
Splitterndes Holz, die Tür bricht aus den Angeln. In beinahe übernatürlicher Geschwindigkeit springt Ryochi auf, bohrt dem Mann sein Messer in den Hals. Neben ihm ertönt ein ersticktes Gurgeln. Der zweite Mann sinkt mit durchtrennter Kehle auf den Boden. Ohne zu zögern wischt Miko das Blut von ihrem Kurzschwert an der Jacke des Killers ab.

Ryochi beobachtet Miko. Anmutig hat sie ihre Beine übereinander geschlagen, in ihrem dunkelblauen Kostüm wirkt sie unendlich zart und schutzbedürftig. Mit leiser fester Stimme berichtet sie den Geschworenen, was sie gesehen hat. Scheinbar regungslos verfolgt Hiro Katagana ihre Aussage. Seine Finger öffnen und schließen sich nervös, ballen sich zu Fäusten.
Sinclair tippt Ryochi auf die Schulter und flüstert ihm ins Ohr: „Übrigens, aus dem Bericht der Spurensicherung werde ich bis heute nicht ganz schlau. Angeblich fanden sich neben Blut noch andere Köperflüssigkeiten in dem Zimmer. Sperma. Das Labor konnte es mit hoher Wahrscheinlichkeit zuordnen…“ Ein winziges Lächeln huscht über Ryochis Lippen. „Und, ist dieser Umstand für die Beweislage relevant, Sir? Jede Wahrscheinlichkeitsrechnung beinhaltet einen gewissen Unsicherheitsfaktor und sei er auch noch so klein.“ Leise lachend klopft ihm Sinclair auf die Schulter. „Keine Sorge, mein Junge! Ich habe das Ergebnis für Top Secret erklärt. Und lass dieses japanische Society-Girl keine Sekunde mehr aus den Augen. Wenn mich nicht alles täuscht, könnte Miko Ingrams Schutz Ihre Lebensaufgabe werden, Agent Watanabe.“

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