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Titel: „Tortura Fortunae“ Autor: Woschofius ISBN: 3-931521-00-2 Preis: 17,90€ Seiten/Fotos:210/1 Format: Brochur, 122x205mm |
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Zusammenfassung:
Eine junge Frau begeht eine Straftat und wird vor die Wahl gestellt; entweder sie wird für 30 Tage Sklavin oder wird angezeigt. Sie wählt die vermeintlich leichtere Variante und Ihr Leben gerät aus den Fugen. Ein Mord geschieht und ein Fest wird vorbereitet. Wird der 30.te Tag ihr letzter sein?
LESEPROBEN
Rezension: www.amazon.de 2003
Lesenswert, 12. Januar 2003
Um ihren Job nicht zu verlieren lässt sich Verena, die beim Stehlen erwischt wurde, auf einen ungewöhnlichen Deal ein. Sie erklärt sich bereit, ihrem Chef einen Monat lang sexuell zu Diensten zu sein. Schnell wird ihr klar, dass sie einem Sadisten in die Hände gefallen ist. Sie wird gedemütigt und geschlagen und stellt verwundert fest, dass es sie erregt.
Ein zweiter Mann taucht auf, Verena verliebt sich, doch wem kann sie trauen?
Als ein Fest vorbereitet wird, ist Verena klar, dass sie die Hauptrolle spielen wird, aber wie wird die Geschichte für sie ausgehen???
Happy End oder nicht, dass können sie selbst entscheiden. Das Buch ist spannend, gefühlvoll und erotisch.
In der ersten Auflage findet man noch Gedichte und Photographien, die das Buch noch "wertvoller" machen. Aber auch ohne diese Zugaben ist das Buch absolut lesenswert.
Renzension: www.domiro.org 2003
Verena, eine junge, gut aussehende Informatikerin bei einer Bank sieht sich plötzlich vor der Chance, schnell an viel Geld zu kommen - ohne das es auffällt... Doch leider hat sie die Rechnung ohne die Zeit gemacht - und sieht sich nun vor das Ultimatum ihres Chefs gestellt, eine Anzeige zu bekommen und damit ihren beruflichen Fortgang zu beenden - oder aber einen Sklavenvertrag bei ihm für einen Monat zu unterschreiben.
Wie ihre Entscheidung aussieht, das ist mehr als klar - und bis dahin ist der Roman nur mainstreammässig zu titulieren. Doch im folgenden wird sehr detailliert geschildert, wie kalt und widerwärtig der ehemalige Chef mit ihr umgeht, wem sie zu dienen hat, welche Emotionen diese Situationen bei ihr wecken... Besonders hervorheben möchte ich, dass die Gefühle der Frau sehr gut beschrieben wurden... Beim Lesen fühlte ich mich so manches mal sehr gut verstanden und konnte es kaum fassen, dass dieser Roman von einem Mann geschrieben wurde.
Es gibt noch einige Wendungen. Sie lernt einen sehr gefühlvoll-dominanten Mann kennen, es zeigen sich Zeichen einer Straftat, aus dieser bizarren Situation wird bald gefährlicher Ernst...
Tip am Rande: Bei der Geschichte der O kann man zwischen 2 Anfängen wählen... Bei diesem Buch bleibt es offengestellt, das letzte Kapitel zu lesen - ich habe mich geärgert, es getan zu haben... Denn so konnte meine Phantasie nicht mehr weiter spinnen... ;-)
Rezension: www.circle.de von 2002
Folter des Schicksals? Glückliche Folter? Leider reicht mein Latein nicht, den Titel dieses Buchs zu übersetzen.
Aber ich habe auch nicht lange Zeit, mich mit dem Titel zu beschäftigen, denn schließlich interessiert mich der Inhalt.
Ein Roman, ein Bildband, eine Gedichtsammlung, was ist denn nun Tortura Fortunae?
Alles.
Einen Roman gibt es, Gedichte, und Bilder. Gedichte, die Momente, Gefühle einfangen, und faszinierende Bilder in schwarz-weiß, die beim Betrachten bunt werden im Kopf.
Traurig ist der Roman. Das heißt, nein, eigentlich ist er nicht traurig. Es sei denn, man liest auch ... (Halt nein, das wird nicht verraten.) Jedenfalls, er berührt traurig. Mich zumindest. "Aus Zweisamkeit wird Nebeneinanderherleben, und aus Liebe wird eine alte Gewohnheit, die man wie einen alten, eingelaufenen Schuh nicht gerne wegwirft."
Solche Sätze sind es, die etwas ganz tief innen zum melancholischen Klingen bringen.
Verena ist eine moderne junge Frau, Informatikerin in einer Bank. Der Reiz des Virtuellen bringt sie dazu, eigentlich mehr als Herausforderung statt zur eigenen Bereicherung, ihr Konto durch diverse Manipulationen zu füllen. Ihr Chef findet es heraus und schlägt ihr einen Deal vor.
Entweder es gibt eine Anzeige, oder sie dient ihm einen Monat lang als Sklavin, und danach vergisst er die ganze Angelegenheit.
Natürlich stimmt sie zu.
(Natürlich? Nun, es ist ein Roman.)
Und es folgt ein Monat, der ein wenig an die Geschichte der O erinnert; nur dass für die O Erfüllung war, was Verena nur notgedrungen mitmacht.
Dem Reiz einer solchen Situation allerdings kann sie sich immer weniger entziehen.
Sie verliebt sich in Arved; einen der Männer, denen ihr Arbeitgeber sie zur Verfügung stellt.
Sie ist nicht die einzige Frau in einer solchen Situation. Das Verschwinden Jeanettes, einer dieser Frauen, bringt eine neue Dimension in den Aufruhr der Gefühle in Verena.
Sie fürchtet um ihr Leben. Und ihre Verstrickung in ihre Lage ist so stark, dass sie sich am Schluss dennoch beinahe danach sehnt, nach ihrem Tod.
Oder danach, von Arved aufgefangen, gerettet zu werden?
Die Klarheit, mit der sie ihr Leben anfangs gesehen hat, sie ist ihr vollständig verloren gegangen. Herumgewirbelt wird sie von Geschehnissen, Emotionen.
Als sie sich wieder fängt, ist es eigentlich schon zu spät; doch aus anderen Gründen, als sie fürchtete. Oder doch aus denselben?
Kryptische Worte? Selbstverständlich - denn Tortura Fortunae ist ein wenig auch ein Krimi. Und bei einem Krimi darf man weder zu viele Details, noch gar das Ende verraten.
Wer mehr darüber wissen will, muss das Buch selbst lesen.
Lesen?
Tortura Fortunae ist kein Buch zum Lesen. Sondern eines zum Genießen.



