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Musiker: Woschofius Spieldauer: 39:25 Min Titelzahl: 8 ISRC: DE-X25-03-00002...9 Preis: 14,90€ Auflage 2004, 500 Stück |
Titelliste 1) Höllentor 3:35 2) Purgatorium [589 KB] 7:56 3) Dantes Inferno 7:22 4) Arme Seelen 2:17 5) Totenstille 3:25 6) Hoffnung 6:27 7) Erlösung [513 KB] 5:02 8) Auferstehung 3:03 |
Zusammenfassung aus dem Klappentext:
Die neue schaurigschöne CD von Woschofius.
Der Nachfolger von "Der Marquis" ist ab sofort erhältlich und wir bieten ihn hier an. Die CD ist ein musikalischer Spaziergang durch das Fegefeuer
Die Gesamtspieldauer beträgt 39:25 Minuten und enthält 8 Titel.
"Höllentor" ist der Start; die Tür zur Unterwelt öffnet sich bedrohlich und gibt den Blick frei auf das Fegefeuer.
"Purgatorium" selbst ist das Fegefeuer, in dem die Sünde bestraft und die Seele gereinigt wird. Dieser Titel ist ein dramatisches Klanggebilde, dass sich tief eingräbt."Dantes Inferno" beschreibt das Ende. Nur das Ende ist die Chance für einen Anfang. Bei "Arme Seelen" erklingen die weinenden Stimmen der Gemarterten; und danach kommt die "Totenstille". Aus dieser Stille erwächst die "Hoffnung" und schließlich kommt die "Erlösung", ein symphonisches Werke, das auch klassische Anteile in sich trägt.
Das Gesamtwerk lässt sich schlecht in eine Stilrichtung einsortieren Wahrscheinlich passt der Oberbegriff "Elektronische Musik" oder "Ambient" am Besten. Sie ist in Teilen sakral, dramatisch und dann wieder leise und zart. Sie baut intensiv sich auf und klingt dann ruhig nach. Purgatorium ist absolut sessiontauglich und wird als Hintergrundmusik bereits bei vielen SM und Fetisch -Partys verwendet. Sie eignet sich auch zum Chillout oder ist einfach Musik, die man bei einem aufziehenden Gewitter oder einer wilden Liebesnacht anhören sollte.
Rezension: Oblivion 2004
Die Erklärung für das Purgatorium (Fegefeuer) liefert Woschofius mit seiner CD gleich mit, denn das „Purgatorium" ist dazu da, die Untaten und Sünden zu bestrafen. Nach vollbrachter ’Reinigung’ durch das Feuer, kann man dann auf Erlösung im Paradies hoffen.“ Im Kontext mit dem Artwork und dem persönlichen Background des Künstlers wird dadurch schnell deutlich, dass sich „Purgatorium“, wenn auch sicher nicht ausschließlich, auf die S/M-Szene bezieht, wo die instrumentalen Klanggebilde einen passenden akustischen Rahmen für die vergnüglichen Stunden in der heimischen Folterkammer bietet. „Purgatorium“ ist dabei mit viel Liebe zum Detail arrangiert und bietet ruhige und verhaltene Soundcollagen, bei denen sphärische Klänge im Vordergrund stehen und sich nur selten rhythmische Passagen in den Vordergrund schieben. Bedrohliche Stimmungen werden aufgebaut, die in der Konstellation von ausgeübter Dominanz und empfangener Demut eine ganz neue Bedeutung gewinnen, als wenn man sie in trauter Einsamkeit über die Lautsprecher seiner heimischen Anlage konsumiert.
7/10 Punkte


